Gas-Vergleich: So finden Sie den richtigen Gasanbieter

In puncto Energierversorgung stellen sich viele Verbraucher schon einmal die Frage: "Lieber Strom oder doch Gas?" So kann sich Gas beim Heizen und Kochen oft als günstiger erweisen als Strom. Liegt kein Gasanschluss vor, ist für die Nutzung kostspieliges Nachrüsten notwendig. Alternativ dazu ist teilweise auch die Nutzung von Flüssiggas möglich, wobei schlicht Lagerplatz für die Tanks vorhanden sein muss. Ist die Entscheidung erst einmal gegen Strom und für Gas gefallen, gilt es in jedem Fall im Anbieter-Dschungel den richtigen Versorger zu finden. Der folgende Gasanbieter-Vergleich hilft Ihnen dabei kostenlos und unverbindlich weiter. Darüber hinaus hat die Redaktion von immobilo.de Ihnen hier einige nützliche Informationen rund um die Energieversorgung durch Gas bereitgestellt.



Gasanbieter vergleichen & direkte Anfragen stellen

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Bei diesem Angebot sind Sie in direkter Kommunikation und Abwicklung mit der CHECK24 Services Personal GmbH, es gelten daher auch die Richtlinien der CHECK24 Services Personal GmbH. immobilo weist lediglich darauf hin, dass Sie bei check24.de einen Vergleich für Gasanbieter duchführen.

Ohne Probleme den Gasanbieter wechseln

Sie stehen bereits bei einem Gasanbieter unter Vertrag, streben jedoch einen Wechsel an? Bei dem Großteil der Wechselwilligen verläuft so ein Vorhaben reibungslos. So übernimmt der neue Versorger hier in der Regel für Sie als Neukunde die Abmeldung beim bisherigen Vertragspartner. Wird der neue Gasanbieter jedoch erst kurz vor Ablauf der Kündigungsfrist informiert, ist es für Verbraucher empfehlenswert selbst und damit rechtzeitig zu kündigen. Andernfalls erfährt der alte Anbieter zu spät von der Kündigungsabsicht und Sie als Kunde stecken ungewollt im Vertragsverhältnis fest.

Im Zweifelsfall ist es also sinnvoll selbst ein Kündigungsschreiben aufzusetzen. Hierbei müssen Sie darauf achten, keine inhaltlichen Fehler zu machen. Notwendige Daten zur Identifikation Ihres Kundenkontos und der Tag, zu dem Sie kündigen, müssen frei von Formfehlern niedergeschrieben sein.

Doch ab wann gilt ein Wechsel des Gasanbieters auch als erfolgreich vollzogen? Hat der alte Gaslieferant erst einmal die Kündigung schriftlich bestätigt, benötigen Sie nur noch die Willenserklärung des neuen Versorgers. Diese erhalten Sie in der Regel zwei bis vier Wochen nach Ihrer eigenen Erklärung zum Vertragsschluss. Haben Sie beide Schreiben vorliegen, war der Wechsel erfolgreich.

Auch Mieter können ihren Gasanbieter neu wählen

Mieter sind sich oft unsicher, ob Sie einen Anbieterwechsel vollziehen können - schließlich hat der Vermieter den Gaslieferanten zuvor festgelegt. Dabei spielen die Gegebenheiten der Gaszähler eine wichtige Rolle: Besitzt ein Mieter einen individuellen Zähler und wird nicht nur ein allgemeiner Nutzwert der Hausgemeinschaft gemessen, lassen Vermieter hier oft eher mit sich reden. Der Sparfaktor ist dabei natürlich auch immer ein starkes Argument. Ein freundliches, formelles Schreiben an den Vermieter kann dann schon zum Erfolg führen. Eine Garantie für die Zustimmung gibt es jedoch nicht. Bei gemeinsamen Zählern kann sich eine Hausgemeinschaft hier auch zusammentun und auf den Vermieter zugehen.

Gasversorgung mit Preisgarantie effektiv nutzen

Je nach Gaslieferant gibt es durchaus Angebote, die an Garantien gekoppelt sind. Ein Gastarif mit Preisgarantie ermöglicht mehr Kostensicherheit durch ein konstantes Preisniveau. Innerhalb der vertraglichen Laufzeit gilt dann in Bezug auf den zu zahlenden Verbrauchspreis: In dieser Zeit müssen Sie sich als Verbraucher keine Gedanken um eine mögliche Preiserhöhung machen. Doch auch bei entsprechenden Garantien gibt es Punkte, die Sie beachten sollten:

  • Gastarife mit Preissicherheit für einen gewissen Zeitraum schützen zwar vor unerwünschten höheren Kosten, verhindern aber auch die gegenteilige Entwicklung. Das heißt, sollten Energiepreise einmal rückläufig sein, führt eine Garantie dazu, dass Sie nicht davon profitieren und indirekt mehr zahlen müssen.
  • Entsprechend sollten Sie bei solchen Tarifen auf kurze Mindestvertragslaufzeiten achten. Kurze Laufzeiten können zwar wiederum etwas höhere Kosten bedeuten, Sie sind damit jedoch deutlich flexibler.
  • Abseits davon besitzen Sie als Kunde bei ungewünschten Preiserhöhungen ein Sonderkündigungsrecht. Damit können Sie selbst innerhalb von vier Wochen kündigen, ohne die normalerweise geltenden Kündigungsfristen zu beachten.