Mit einfachen Tricks die Wohnung kühl halten

Beitrag: Mit einfachen Tricks die Wohnung kühl halten
Mit einfachen Tricks die Wohnung kühl halten - Foto: MichaelGaida / pixabay.com

Auch wenn das Wetter im Sommer oft alles andere als karibisch daherkommt, werden die Hundstage mit Temperaturen weit über 30 Grad Celsius ganz sicher kommen und aus jeder Bewegung eine schweißtreibende Anstrengung machen. Glücklich können sich diejenigen schätzen, die sich dann in eine kühle Wohnung zurückziehen können.

Angenehm temperierte Wohnungen sind Gold wert im Hochsommer, denn wer sich erst mit hunderten schwitzenden Menschen in einem Glutofen namens „öffentlicher Nahverkehr“ drängelt, um danach auf den letzten Metern zur Wohnung nochmal ordentlich zu schwitzen, möchte spätestens hinter der Wohnungstür eine entspannende Kühle vorfinden. Doch leider heizen sich Wohngebäude an heißen Sommertagen genauso unangenehm auf wie Bus und Luft und mutieren so zu einer Großraumsauna.

In Städten mit hoher Wohngebäudeverdichtung ist das Problem sogar noch akuter, da sich die Häuser nachts nicht genügend abkühlen können. Die Folge sind Innentemperaturen von weit über 30 Grad Celsius, was weder für die Gesundheit noch für das Wohlbefinden förderlich ist. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Immobilienbesitzer und Mieter ihre Wohnung trotz Hitze wohlig temperieren.

Lüften

So sollte nur in der Nacht oder während der relativ kühlen Morgenstunden gelüftet werden. Tagsüber sollten die Fenster besser geschlossen bleiben, da sonst die aufgeheizte Luft durch die geöffneten Fenster ins Wohnungsinnere zieht. Umso schwerer ist es dann, eine erst einmal aufgeheizte Wohnung ohne Einsatz von energieintensiven Lüftern und Ventilatoren wieder abzukühlen.

Elektronikgeräte

Alle elektrischen Geräte sind wahre Heizungen, das wissen nicht nur Computernutzer. Fast alle Elektro-Großgeräte, wie Fernseher, produzieren warme Abluft, die genauso zur Aufheizung der Raumluft beiträgt wie die Sonne. Deshalb sollten sie nur dann in Betrieb sein, wenn sie unbedingt gebraucht werden. Das hilft übrigens auch, den Energieverbrauch zu senken.

Sonnenschutz

Die Sonne kann Wohnräume nur dann aufheizen, wenn sie auch wirklich nach innen gelangt. Mit einem im Fensterbereich installierten Sonnenschutz, z.B. einer Jalousie, Rollos oder Rollläden kann die Sonneneinstrahlung um bis zu 75 Prozent reduziert werden. An der Fassade oder der Außenseite des Gebäudes angebrachte Vorrichtungen sollten allerdings vorher mit dem Vermieter besprochen werden. Ein an der Innenseite des Fensters angebrachter Sonnenschutz ist zwar nicht so effektiv wie einer an der Außenseite, mit einer Reduzierung der Einstrahlung um 25 Prozent aber nicht komplett wirkungslos.

Klimageräte

Wenn die Wohnung trotzdem aufgeheizt ist und die Temperaturen partout nicht sinken, können Klimageräte kurzfristig für einige Abkühlung sorgen. Das können Ventilatoren oder Klimaanlagen sein. Langfristig sollte man dennoch den Ursachen der warmen Wohnung auf den Grund gehen. Immerhin spart man dann so auch einiges an Stromkosten.


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