Etagenbetten – Spiel und Spaß mit Sicherheit

Beitrag: Etagenbetten – Spiel und Spaß mit Sicherheit
Etagenbetten – Spiel und Spaß mit Sicherheit - Foto: misska420 / pixabay.com

Sie sind der Traum jeden Kindes: Etagenbetten. Ob ein Piratenschiff, eine fliegende Festung oder eine Burg – den Phantasien der Kinder sind keine Grenzen gesetzt, das eigene Etagenbett in einen fiktiven Spielplatz zu verwandeln. Die Kleinen nehmen es mit der Sicherheit allerdings nicht ganz so ernst. Ein Grund mehr, warum die Eltern stets ein wachsames Auge auf den Nachwuchs werfen und beim Kauf des Bettes einiges beachten sollten.

Etagenbett ab sechs Jahren

Hoch- und Etagenbetten sind grundsätzlich für Kinder ab einem Alter von sechs Jahren zu empfehlen. Jüngeren Kindern fehlt oftmals eine gewisse Greifkraft, um die Leitern sicher zu erklimmen. Sie könnten beim Versuch, auf das Bett zu klettern, ausrutschen und sich schwer verletzen. Diese Unfälle sind an der Tagesordnung und ein Resultat unvorsichtiger Eltern. Zwar ist die Brüstung in der Regel hoch, dennoch kann es schnell passieren, dass die Kleinen aus dem Hochbett auf den Boden stürzen. Prellungen und Stauchungen sind das Resultat eines solchen Sturzes, im schlimmsten Fall kommt es sogar zu einer Gehirnerschütterung.

Stürze häufige Ursache für Kinderunfälle

Wenn Kinder zu Hause einen Unfall haben, dann wurde dieser in 50 Prozent aller Fälle durch einen Sturz ausgelöst. Während für Säuglinge ein nicht abgesicherter Wickeltisch gefährlich werden kann, ist es für die größeren Kinder das Etagenbett. Betroffen sind größtenteils Kinder unter sechs Jahren.

Für Deutschland liegt keine landesweite Statistik zu diesem Thema vor. Kinderchirurgen bundesweit wird dieses Problem sicherlich bekannt sein. Besonders in Berlin sind Raumhöhen von drei Metern und mehr keine Seltenheit. Dies fordert die Eltern schon fast zu einem Aufbau eines Etagenbettes auf. Damit lässt sich schließlich viel Platz sparen. Das ist auch kein Problem, wenn die Eltern dafür sorgen, dass das Bett alle Sicherheitsrichtlinien erfüllt.

Spielen verboten

Betten sind dazu da, um zu schlafen. Dennoch erlauben viele Eltern ihren Sprösslingen das Spielen im Bett. Experten raten den Eltern allerdings, das Spielen zu verbieten. Das Bett sollte ausschließlich zum Schlafen genutzt werden. Zudem darf das Bett nicht zu nah an einem Fenster stehen, da die Kinder es sonst sehr leicht haben dieses zu öffnen, wodurch eine potenzielle Gefahr besteht. Das Hochbett steht am sichersten bündig und fest an einer Wand.


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