Bestellerprinzip

Bestellerprinzip - Welcher Makler sein Geld wert ist

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Ein guter Immobilienmakler ist sein Geld wert

Mit der Einführung des Bestellerprinzips dürfen die Kosten für den Makler nicht mehr auf den Mieter übertragen werden. Die Beauftragung eines Maklers kann sich dennoch lohnen. Vermieter sollten die Makler-Provision eher als Investition verstehen, denn die Beauftragung eines Maklers spart jede Menge Zeit und Arbeit.

Seit dem 01. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip. Seit dem muss der Makler von demjenigen bezahlt werden, der ihn beauftragt hat. Bisher war es Vermietern erlaubt, die Kosten für den Makler auf die zukünftigen Mieter abzuwälzen. Das hat sich nun geändert. Schon länger war die Regelung in Kraft, dass die Provision nicht höher als 2,38 Monatskaltmieten (+ MwSt.) sein darf. Nun müssen Mieter nur noch zahlen, wenn sie den Makler explizit beauftragt haben und sich die vermittelte Wohnung nicht schon vorher im Bestand des Maklers befand. Es handelt sich um ein zwingendes Gesetz. Nebenvereinbarungen, die die Regelung umgehen, sind nicht zulässig. Demnach drohen bis zu 25.000€ Strafe, wenn Vermieter doch versuchen dem Mieter die Kosten aufzudrücken. Für Immobilienverkäufe ändert sich dabei allerdings nichts, dort ist es meist so, dass sich Käufer und Verkäufer die Provision teilen. Das Bestellerprinzip gilt ausschließlich für Vermietungen. Dennoch kann sich für Vermieter die Beauftragung eines Maklers lohnen, denn eine Vermietung bedeutet viel Arbeit, die einem ein Makler abnimmt.

Die Arbeit des Maklers beginnt mit der richtigen Einschätzung des Mietpreises, denn jedes Objekt ist individuell, entsprechend unterschiedlich sind die Preise. Zudem weiß er, für welche Zielgruppe das Objekt interessant sein könnte und bringt schon einen Kundenstamm mit potentiellen Mietern mit. Anhand der Zielgruppe kann er die richtige Marketingstrategie erarbeiten. Dazu gehört zum einen die Erstellung hochwertiger Exposés und zum anderen die Bedienung sämtlicher Werbekanäle. Vor allem nimmt der Makler viel Arbeit durch die Durchführung der Besichtigungen und Organisation der Termine ab. Dies ist besonders für Eigentümer hilfreich, die nicht vor Ort wohnen. Nicht zuletzt kennt sich ein Makler mit der aktuellen Rechtslage aus und kann bei der Erstellung des Mietvertrages behilflich sein. Es hat sich gezeigt, dass eine Vermietung durch einen Makler nicht nur wesentlich einfacher, sondern auch schneller verläuft.

Leider gibt es unter den Maklern auch viele “schwarze Schafe”, denn die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Eigentümer sollten darauf achten, dass der jeweilige Makler Mitglied in einem Berufsverband ist. Auch Bewertungen von anderen Eigentümern auf den großen Immobilienportalen und die Gestaltung der Internetseite sagen viel über die Qualität des Maklers aus. Vor allem die Exposés sollten alle wichtigen Informationen enthalten und mit aussagekräftigen Bildern veröffentlicht sein. Bei der Auswahl des richtigen Maklers hilft es auf einen Maklervergleich zurückzugreifen. Dort wird Eigentümern passend zur Immobilienart und Lage ein Makler empfohlen, der in der Vergangenheit mit Vergleichsobjekten überaus erfolgreich war.