Die Maklerprovision – Bestellerprinzip

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Die Maklerprovision – Bestellerprinzip - Foto: nattanan23 / pixabay.com

Im Jahr 2015 ist das Bestellerprinzip in Kraft getreten. Dieses Gesetz regelt, wer den Immobilienmakler bezahlt. Viele sind sich in diesem Thema jedoch immer noch uneinig. Wir verraten Ihnen, was Sie über das Bestellerprinzip wissen müssen.

Was steckt dahinter?

Im Maklerrecht ist das allgemein akzeptierte Prinzip verankert: „Wer bestellt, der bezahlt“ – das Bestellerprinzip. Es soll dadurch sichergestellt werden, dass diejenige Partei, die die Leistung (Maklercourtage) eines Maklers veranlasst, auch dazu verpflichtet ist, die anfallenden Maklergebühren zu zahlen.

In der Praxis ist dies oft der Vermieter, der mit Hilfe eines Maklers einen neuen Mieter sucht. Es muss also der Vermieter alleine die Kosten für einen Makler tragen, wenn er einen neuen Mieter für seine Immobilie sucht. Und wenn einer Mieter eine neue Wohnung mit einen Makler sucht, muss er selbst die Kosten dafür tragen.

Zudem ist es nicht möglich, die Maklerkosten auf die monatliche Miete umzulegen. Bei dem Gesetz handelt es sich um ein zwingendes Recht. Das bedeutet, dass individuelle Vereinbarungen nicht wirksam sind, wenn in Folge daraus das Gesetz umgangen wird.

 

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern liefert grundlegende Informationen zum betreffenden Thema. Es gilt der Haftungsausschluss unter http://www.immobilo.de/disclaimer.


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