Förderprogramme der Bundesländer, Kommunen und Kirchen

Beitrag: Förderprogramme der Bundesländer, Kommunen und Kirchen
Förderprogramme der Bundesländer, Kommu­nen und Kirchen - Foto: ASSY / pixabay.com

Der Hausbau ist oft einer sehr teure Angelegenheit. Und nicht jeder kann dies komplett aus der eigenen Tasche finanzieren. Daher gibt es Förderprogramme der Bundesländer, Kommunen und Kirchen. Sie vergeben günstige Darlehen oder Zuschüsse fürs Eigenheim. Diese beinhalten unter Anderem zinslose oder zinsgünstige Darlehen, einmalige Baukostenzuschüsse oder Aufwendungshilfen, die laufende Kreditbelastungen senken.

Förderprogramme der Bundesländer

Der Haken hierbei ist, dass die Fördermittel meist nur an Familien mit Kindern vergeben werden und für fast alle Förderprogramme Einkommensgrenzen gelten. Chancen auf Förderung haben allerdings nicht nur Geringverdiener. Außerdem ist die Anzahl der Fördermittel für ein Jahr begrenzt und schnell ausgeschöpft, sodass neue Antragsteller leer ausgehen.

Förderangeboten von Kommunen und Kirchen

Weitere Förderprogramme, wie Baukostenzuschüsse oder verbilligte Bauplätze, werden von einigen Städten und Gemeinden angeboten. Diese sind jedoch auch meist für Familien mit Kindern vorbehalten. Sie können jedoch mit diesen individuell recherchierten Fördermitteln satte Summen einsparen. Gerade jungen Familien fehlt zum Hausbau oder Hauskauf oft das entsprechende Eigenkapital. Kommunen sowie die evangelischen und katholischen Landeskirchen unterstützen Familien mit interessanten Fördermitteln. Sie vergeben zinsgünstige oder sogar zinslose Darlehen. Außerdem bestellen sie zusätzlich Erbbaurechte, die für den Bauherrn im Vergleich zum Grundstückskauf deutlich preisgünstiger sind.

Der Kauf einer neu sanierten Immobilie wird ebenfalls gefördert. Wenn Sie Ihr Eigenheim mit einer Photovoltaikanlage oder mit Wärmepumpen ausstatten möchten und sich von einem zugelassenen Energieberater vor einer Sanierung informieren lassen, erhalten Sie dafür Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Möchten Sie eine Immobilie, die unter Denkmalschutz steht oder in einem behördlich anerkannten Sanierungsgebiet liegt, sanieren, können Sie mit einer hohen Steuerförderung rechnen. Für einen Zeitraum von zehn Jahren erkennt das Finanzamt jeweils neun Prozent der steuergeförderten Sanierungskosten als Sonderausgaben in Ihrer Einkommenssteuererklärung an. Die Sanierungsarbeiten dürfen jedoch erst nach Abschluss des Kaufvertrags beginnen. Zu beachten ist, dass gerade aufgrund der Steuerersparnisse Baudenkmäler oft überteuert angeboten werden und Sie, um Steuervorteile zu erhalten, eine Reihe von Regeln beachten müssen. Es bietet sich daher an, sich professionelle Hilfe vom Steuerberater zu holen, damit Sie alle steuerlichen Vorteile optimal nutzen können und Ihr Geld möglichst effektiv investieren.


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