Einen Darlehen immer absichern

Beitrag: Einen Darlehen immer absichern
Einen Darlehen immer absichern - Foto: stevepb / pixabay.com

Die Entscheidung, ein Darlehen aufzunehmen, ist für jeden ein Schritt mit Risiko. Man kann bei Abschluss des Darlehens nämlich nicht alle Eventualitäten komplett einplanen, bzw. ausschließen.

Auch wenn man mit einem hervorragenden Einkommen ein Darlehen stemmen kann, so kann im schlimmsten Fall – dem Todesfall – das Darlehen den Angehörigen zu einer finanziellen Last, neben dem seelischen Schmerz werden, die dann nicht mehr tragbar ist. Sicher, dies ist der „worst case“, aber auch Schlagwörter wie Berufsunfähigkeit oder Invalidität sollten bei Darlehensabschlüssen zumindest im Hinterkopf behalten werden.

Die Kreditrestschuldversicherung

Die wenigsten Banken verzichten auf diese Versicherung. Gerade bei langfristigen Hypothekenkrediten werden von den Geldinstituten sogenannte „Kreditrestschuldversicherungen“ abgeschlossen. Diese ist für die Bank eine Art Lebensversicherung. Sie bewirkt, dass im Falle eines Ablebens des Kreditnehmers, dessen Ehepartner nicht für die Kreditrestschuld einstehen muss.

Dies übernimmt in solche einem Fall die Versicherung und zahlt den restlichen Schuldbetrag komplett an die Bank zurück. Die Kosten für eine Kreditrestschuldversicherung ist vergleichsweise gering. Hier wird im Gegensatz zu reinen Lebensversicherungen nur die reine Risikoprämie eingezahlt und nicht eine bestimmte Menge an Kapital angespart.

Weitere Darlehenssicherungs-Maßnahmen im Überblick:

  • Arbeitslosigkeitsversicherung: Hier springt die Versicherung für die Ratenzahlung ein, wenn der Kreditnehmer unfreiwillig arbeitslos wird. Sie übernimmt die Kosten für ein Jahr.
  • Ratenausfallversicherung: Fällt der Kreditnehmer aufgrund von Krankheit oder Unfall längerfristig aus und ist aufgrund dessen ununterbrochen arbeitsunfähig, so übernimmt diese Versicherung die Ratenzahlung.
  • Unfallinvaliditätsversicherung: Bei dieser Versicherung spart der Kreditnehmer einen vereinbarten Betrag an, der im Falle einer dauerhaften Invalidität und einer entsprechenden Arbeitsunfähigkeit zur Tilgung der Restschuld hergenommen wird.

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