Carport – Eine gleichwertige Alternative zu Garagen

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Carport – Eine gleichwertige Alternative zu Ga­ragen - Foto: theredbeardagency / pixabay.com

Carports bieten eine sehr gute Alternative zu Garagen. Sie schützen Ihr Auto nicht nur vor intensiver Sonneneinstrahlung, Vogelkot, Hagel, Eis und Schnee, sondern lassen sich zudem wunderbar als überdachte Feiermöglichkeit nutzen, wenn Ihnen das Wetter mal wieder einen Strich durch die Partyplanung macht. Wesentlicher Vorteil eines Carports gegenüber Massiv-und Fertiggaragen ist der Preis.

Die Preise bei Carports sind deutlich niedriger als bei Garagen. Sie variieren zwischen 250 Euro und 5500 Euro, abhängig von Größe und Ausstattung. Die Errichtung eines Carports ist verhältnismäßig einfach und schnell, sodass man diese auch als Selbstbausätze im Handel erwerben kann. Vorsicht jedoch bei Billigangeboten, da diese teilweise von schlechterer Qualität sind und die Statik einem Sturm nicht standhalten kann. Der Hersteller übernimmt bei Selbstbausätzen keine Gewähr für den Aufbau und somit auch nicht für mögliche Komplikationen.

Ein Carport vom Fachmann kann ideal in Architektur und Design des gewählten Standorts angepasst werden. Es wertet auch Ihr Grundstück, z.B. durch farbliche Gestaltung oder die professionelle Begrünung des Daches, optisch auf. Zudem verhelfen Fachwissen und Erfahrung zu einem gelungenen Gesamtwerk von hoher Qualität, an dem Sie Ihre Freude haben können.

Individuelle Gestaltung

Der individuelle Gestaltungsgrad ist bei Carports sehr hoch. Sie können einfach in Höhe und Länge variiert werden und so auch Unterschlupf für Wohnmobile oder Boote bieten. Hinzu kommt, dass baurechtliche Genehmigungen für speziell an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasste Carports in der Regel leichter erteilt werden, als für Garagen.

Die offene Bauweise eines Carports sorgt für eine gute Durchlüftung und einen schnelleren Trocknungsgrad der untergestellten Karosserie bei feuchtem Wetter. Ein Bogendach aus Plexiglas, ein Giebeldach in Ziegeloptik oder ein begrüntes Flachdach, werten den Carport optisch auf und sind modische Blickfänger. Für die Bodengestaltung eines Carports eignen sich insbesondere Beton-Pflastersteine. Als ein guter Regenschutz sowie Sichtschutz, bieten sich Sichtschutzelemente oder Pflanzenhecken an den offenen Wetterseiten an.

Besonders beliebt sind Holz-Carports aus Douglasie, auch Douglas-Tanne genannt, Kiefern- oder Fichtenholz. Douglasie ist die Nummer Eins in Sachen Bauholz in Nordamerika und verfügt über eine natürliche Resistenz gegen Pilz- und Insektenbefall, eine hervorragende Festigkeit und kann sogar unbehandelt der Witterung ausgesetzt werden. Kiefernholz verfügt über eine ähnliche Resistenz gegenüber Insekten- und Pilzbefall wie Douglasie. Fichtenholz hat in behandelter Form die gleiche Eigenschaft und ist zusätzlich äußerst formstabil. Der Nachteil bei hölzernen Carports ist, dass sie mehr Pflege benötigen als Carports aus Stahl. Diese können durch eine witterungsbeständige Feuerverzinkung circa 30 Jahre ohne Nachbehandlung auskommen.

Versicherungstechnische Bedenken ausräumen

Im Rahmen der Wohngebäudeversicherung gilt der Carport als „sonstiges Gebäudezubehör“ und muss gesondert versichert werden. Beim Erwerb der Autoversicherung lässt sich mit dem Besitz eines Carports Geld sparen. Die Versicherung geht davon aus, dass Autos, die unter Carports geparkt werden weniger stark von Unwettern beschädigt werden können als freistehende oder in einer Straße geparkte Kraftfahrzeuge.


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