Baubegriffe mit dem Anfangsbuchstaben Z

Beitrag: Alle Baubegriffe mit dem Anfangsbuchstaben Z
Alle Baubegriffe mit dem Anfangsbuchstaben Z - Foto: Tama66 / pixabay.com

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Zahnbalken
Zahnspachtel
Zahntriebtürschließer
Zapfen
Zarge
Zellulosedämmstoff
Zeltdach
Zementestrich
Zementleim
Zementmörtel
Zementputz
Zentralheizung
Zugeisen
Zuschlagstoff
Zweikomponentenkleber
Zweischaliges Mauerwerk
Zwischenanstrich
Zwischensparrendämmung


Zahnbalken

Das sind Betonfertigteile für den Bau von Treppen. Zahnbalken dienen als Unterkonstruktion, auf die anschließend Trittplatten aufgemörtelt werden. Im Wohngebäudebereich werden Zahnbalken vor allem für Kellertreppen verwendet.

Zahnspachtel

Kleber und Leim werden nicht mit einem glatten, sondern mit einem Zahnspachtel oder Zahnkamm aufgetragen. Durch die Zahnung des Spachtels wird der Kleber „gekämmt“ und kann dadurch gleichmäßiger aufgetragen werden. Meist ist auf der Verpackung des Klebstoffes angegeben, welcher Grad der Zahnung ideal ist. Der Zahnspachtel sollte nach dieser Angabe ausgewählt werden.

Zahntriebtürschließer

Das ist ein Türschließer, bei dem eine verzahnte Achse in einen Kolben greift, der bei der Öffnung der Tür eine Feder zusammendrückt. Wenn diese sich wieder entspannt, schließt sich dadurch die Tür wieder.

Zapfen

Ein Zapfen ist das Gegenstück zum Schlitz bei Eckverbindungen im Holzbau. Meist haben die waagerechten Teile Zapfen, die dann in die Schlitze der senkrechten Teile greifen. Für eine stabilere Verbindung können auch Doppelzapfen eingesetzt werden.

Zarge

Die Zarge wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch Türzarge, Türfutter oder Türrahmen genannt. Sie besteht aus Holzwerkstoffen, Metall, Stahl, Beton oder auch aus Kunststoff und ist einfach erklärt ein Rahmen, der in eine Fenster- oder Türöffnung im Mauerwerk eingesetzt wird. Später dient die Zarge als Halterung für die Tür bzw. das sogenannte Türblatt oder das Fenster.

Zellulosedämmstoff

Zellulose ist der Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände und vielseitig einsetzbar. Zellulosedämmstoffe können direkt aus Holz oder Pflanzen gewonnen werden. Aber meistens werden sie aus geschreddertem Altpapier hergestellt.

Zeltdach

Ein Zeltdach besteht aus mindestens drei Dachflächen, die oben zu einer Spitze zusammenlaufen. Am häufigsten findet man Zeltdächer auf quadratischen Grundrissen. Diese spezielle Form wird auch Pyramidendach genannt.

Zementestrich

Estrich dient als Untergrund für den Fußbodenbelag und soll Unebenheiten ausgleichen. Zementestrich ist ein sogenannter Fließestrich, besteht aus Sand, Wasser und Zement und ist vielseitig einsatzfähig. Von den zahlreichen Estricharten wird er am häufigsten verwendet. Er zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit aus, ist feuchtigkeitsbeständig und trittschallsicher. Die Aushärtungszeit von Zementestrich kann bis zu einem Monat betragen. Erst dann kann der Bodenbelag verlegt werden.

Zementleim

Zementleim oder auch Zementstein genannt ist ein Gemisch aus Wasser und Zement, das als Basis für Beton dient. Der Wasserzementwert drückt das Verhältnis der beiden Bestandteile aus und ist ausschlaggebend für die Qualität des Betons.

Zementmörtel

Mit Mörtel werden Mauersteine verbunden, Wände verputzt oder Ausbesserungen, z.B. an Mauern oder Fugen, vorgenommen. Mörtel mit Zement als Bindemittel ist widerstandsfähig, brand- und frostsicher, haftet gut und kann hohen Belastungen standhalten.

Zementputz

Putz dient hauptsächlich der Glättung von (Wand-)Flächen. Zementputz besteht aus Zement, Sand und Wasser. Er ist fest, widerstandsfähig und wasserabweisend, weshalb er vorrangig als Außenputz verwendet wird. Als solcher trägt er auch zur Wärmedämmung bei.

Zentralheizung

Die Zentralheizung ist ein Heizsystem, über das nicht nur einzelne, sondern alle Räume eines Hauses mit Wärme versorgt werden.

Der zentrale Heizkessel bei einer Zentralheizung wird in der Regel mit Gas, Öl oder auch Holzpellets betrieben. Der Wärmeträger wird dann mithilfe einer Umwälzpumpe über die Rohrleitungen in die Heizkörper weitergeleitet. Von dort fließt er wieder in den Kessel zurück, nachdem die Wärme an Heizkörper und Raum abgegeben wurde, und wird anschließend erneut erhitzt. Als Wärmeträger bei einer Zentralheizung kommen Wasser, Dampf sowie Luft infrage.

Bei einem Zentralheizsystem ist es wichtig, dass die Rohrleitungen über eine ausreichende Dämmung verfügen. Dadurch sollen Wärmeverluste möglichst geringgehalten werden. Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind oder einen zu hohen Abgasverlustwert aufweisen, müssen gemäß den Verordnungen der Energieeinsparverordnung ersetzt werden.

Zugeisen

Das Zug- oder Montageeisen ist ein Hilfsmittel zum Zusammenfügen der einzelnen Parkett– oder Laminatteile bei der Bodenverlegung. Da die Bodenelemente nahe der Wand schwer anzufügen sind, kann eine Seite des Zugeisens eine Kante des Holzes greifen, während man das Element von der anderen Seite mit der Hand oder mit einem Hammer anziehen kann, so dass es perfekt an die restliche Fläche angefügt werden kann.

Zuschlagstoff

Zuschlagstoffe sind meist Gesteinskörner, die einem Primärstoff, wie zum Beispiel Beton oder Mörtel beigemischt werden, um dessen Eigenschaften zu verändern, in zum Beispiel härter oder hitzebeständiger zu machen.

Zweikomponentenkleber

Aus den zwei Komponenten Härter und Bindemittel wird dieser Kleber angemischt. Da er wasserfest ist und besonders gut haftet, ist er ideal zum Verkleben von Fliesen auf den verschiedensten Untergründen, sowie zum Verfugen.

Zweischaliges Mauerwerk

Ein zweischaliges Mauerwerk setzt sich zusammen aus einer inneren, tragenden Schale und einer Außenschale, die als Feuchtigkeitsschutz dient und aus Verblendmauerwerk besteht. Außerdem erhöht ein zweischaliges Mauerwerk die Schall- und Wärmedämmung. Zwischen den Schalen kann auch eine zusätzliche Dämmung, z.B. in Form von Mineralfasern, Hartschaum oder auch Luft eingefügt werden. Mithilfe von Verbundziegeln oder Drahtankern werden die beiden Schalen miteinander verbunden, wodurch eine höhere Stabilität erreicht wird.

Zwischenanstrich

Beim Auftragen von Lack oder Farbe unterscheidet man zwischen der Grundierung, dem Zwischenanstrich und dem Schlussanstrich. Es können auch mehrere Zwischenanstriche erfolgen. Sie tragen zum Schutz des Untergrundes, sowie zu einer höheren Deckkraft der Farbe bei. Es sollte stets sichergestellt werden, dass die Lacke aller Schichten das gleiche Bindemittel enthalten.

Zwischensparrendämmung

Die Zwischensparrendämmung ist ein unkompliziertes und preisgünstiges Verfahren, um ein Dach zu dämmen. Dämmstoffe, z.B. flexible Matten aus Mineralwolle oder Polystyrol, werden einfach zwischen die Dachsparren gedrückt. Man sollte darauf achten, dass die Dämmung dicht genug ist und die Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfüllt.


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