Baubegriffe mit dem Anfangsbuchstaben A

Beitrag: Alle Baubegriffe mit dem Anfangsbuchstaben A
Alle Baubegriffe mit dem Anfangsbuchstaben A - Foto: Antranias / pixabay.com

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A-Wert
Abbeizen
Abbeizmittel
Abbinden
Abbindeverzögerer
Abblättern
Abbruch
Abbruchgenehmigung
Abbruchtechnik
Abbruchziegel
Abbund
Abdichten
Abfallbeseitigung
Abfangung
Abfasen
Abgasanlage
Abgasrohr
Abgehängte Decke
Abgeschlossenheit
Abglätten
Abhänger
Abkanten
Ablauf
Abluft
Ablängen
Abmarkung
Abreißbewehrung
Abriebfestigkeit
Absanden
Abschneider
Abscheren
Abschirmung
Abschlag
Abschnüren
Absenktrichter
Absperrventil
Absplitten
Abstandsfläche
Abstecken
Absäuern
Abwasser
Abwärme
Abziehen
Acrylfarbe
Acrylglas
Adhäsion
Akustikbau
Akustikdecke
Akustikputz
Akustikziegel
Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung
Alkydanstiche
Altdeutsche Deckung
Altlasten
Aluminiumdach
Aluminiumfenster
Aluminiumfolie
Aluminium-Holzfenster
Anbetonieren
Anerkannte Regeln der Technik
Angebot
Angebotseröffnung
Angebotsfrist
Angebotskalkulation
Angebotskosten
Angebotswertung
Anhydrit-Estrich
Anker
Annuität
Anprallschutz
Anreißen
Anreißzirkel
Anschlag
Anschlagziegel
Anschluss
Anschlussbewehrung
Anschlusskanal
Ansetzbinder
Ansetzgips
Antistatisch
Aufmaß
Aushub


A-Wert

Der a-Wert, oder auch Fugendurchlasskoeffizient, ist ein Wert, mit dem die Fugendurchlässigkeit und somit auch die Dichtheit von Türen und Fenstern angegeben wird.
Er gibt an, wie viele Kubikmeter Luft pro Meter Fugenlänge während eines Zeitraums von einer Stunde durch eine Fuge strömt, wenn die Druckdifferenz ein Kilopond pro Quadratmeter beträgt. Je kleiner der a-Wert ist, desto dichter ist die Fuge. Das bedeutet, dass bei einem kleinen a-Wert auch der Schallschutz besser ist und weniger Wärme verloren geht.

Abbeizen

Abbeizen ist die Bezeichnung für das chemische, mechanische oder thermische Entfernen von Farb- und Lackschichten mithilfe von Abbeizmitteln. Beim mechanischen Abbeizen wird die Farbe abgeschleift bzw. abgeschabt, wobei der entstehende Staub gesundheitsschädlich ist und nicht eingeatmet werden darf. Für das chemische Entfernen werden Lösungsmittel aufgetragen. Nach einer gewissen Einweichzeit kann die Farbe mit einem Spachtel abgezogen oder abgeschabt werden.

Abbeizmittel

Abbeizmittel sind Chemikalien auf Laugen- oder Säurebasis zum Entfernen alter Lack- und Farbschichten. Die Abbeizmittel greifen die Farbschichten an, sodass sie nach einer gewissen Einwirkzeit mit Hilfe von Spachteln o. Ä. abgezogen oder abgeschabt werden können.

Abbinden

Im Bauwesen bezeichnet das Abbinden den Aushärtungs- und Erstarrungsprozess von Beton, Mörtel, Zement, Putz, Estrich usw. Je nach Baustoff kann die Abbindezeit unterschiedlich lang dauern.
Durch die Beifügung von Abbindeverzögerern lässt sich der Abbindeprozess verlangsamen.

Abbindeverzögerer

Als Abbinde- bzw. Erstarrungsverzögerer werden Betonzusatzmittel bezeichnet, die den Beginn der Erstarrungsphase des Betons hinauszögern und die Erstarrungszeit verlängern. Der Zement lässt sich somit für eine längere Zeit verarbeiten.

Abblättern

Unter Abblättern versteht man:
a.) Das Lösen von Anstrich- bzw. Farbschichten vom Untergrund. Die Ursache liegt meist in nachlassender Haftung und Einflüssen wie Witterung und Feuchtigkeit
b.) Das Ablösen dünner Betonschichten durch den Einfluss von Tausalz oder Frost, einer Betonmischung mit einem zu hohen Gehalt an Wasser oder Fehler bei der Verschalung der Betonteile

Abbruch

Mit Abbruch wird im Bauwesen das teilweise oder komplette Einreißen eines bestehenden Bauwerkes bezeichnet. Dabei ist unerheblich, ob es sich um Hoch- oder Tiefbauten handelt. In der Regel wird ein Gebäude dann abgerissen, wenn eine Fortführung des Unterhalts bzw. eine Sanierung wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll sind. Vor Beginn der Arbeiten muss eine Abbruchgenehmigung eingeholt werden. Diese ist auch bei vielen Teilabrissen notwendig. Für den Abbruch werden verschiedenste Abbruchgeräte, wie der Abbruchhammer oder der Abbruchbagger, benutzt. Außerdem können unterschiedliche Abbruchverfahren zum Einsatz kommen. Ziegel von abgerissenen Bauwerken, die Abbruchziegel genannt werden, können für Bau- oder Renovierungsarbeiten wiederverwendet werden.

Abbruchgenehmigung

Der Abbruch von Gebäuden bzw. Gebäudeteilen mit mehr als 300 Kubikmeter Rauminhalt muss von der zuständigen Behörde genehmigt werden. Dazu wird ein förmlicher Antrag eingereicht, in dem das Abbruchvorhaben erläutert wird. Ferner müssen die angewendeten Techniken, das Abrissunternehmen sowie dessen Qualifikationen angegeben werden. Der Abbruchantrag muss der jeweiligen Landesbauordnung entsprechen.

Abbruchtechnik

Für den Abriss eines Gebäudes stehen verschiedene Abbruchverfahren bzw. Abbruchtechniken zur Verfügung. Dabei unterscheidet man zwischen drei Verfahren:
a.) Beim konventionellen Abbruch wird das Gebäude unter Einsatz schweren Gerätes wie einer Abrissbirne eingerissen. Nachteile sind hier vor allem der enstehende Staub und Lärm sowie der Bauabfall, der hinterher aufwendig getrennt werden muss.
b.) Beim selektiven Abbruch werden die beim Abriss anfallenden unterschiedlichen Materialien bereits auf der Baustelle getrennt.
c.) Beim selektiven Rückbau werden Gebäude bzw Gebäudeteile Schritt für Schritt abgetragen. Diese Methode benötigt einen erhöhten Einsatz an Personal und Material, ermöglicht aber das bessere Wiederverwerten der Materialien.

Abbruchziegel

Abbruchziegel sind aus abgebrochenen Gebäuden wiederverwendete Ziegel. Vor der erneuten Nutzung müssen sie gereinigt und auf eventuelle Schäden untersucht werden. Genutzt werden sie vor allem für die Renovierung alter Bausubstanz, aber auch für Neubauten.

Abbund

Unter Abbund versteht man das genaue Bearbeiten und Zusammenstellen von passenden Holzbauteilen zur weiteren Verarbeitung. Heute kommt neben dem traditionellen Abbund vor allem der zeichnerische, rechnerische und computergestützte Abbund zur Anwendung. Genutzt werden abgebundene Hölzer für Tragwerke wie Dachbalken oder Fachwerk.

Abdichten

Abdichten bezeichnet das wasser- oder luftdichte Verschließen von Fugen oder Bauteilen durch das Einbringen von Dichtstoffen.

Abfallarten

Abfälle werden nach industriellen Abfällen und Hausmüll unterschieden. Zum Hausmüll gehören zum Beispiel Restmüll, Biomüll, Altpapier und Altglas, Sperrmüll oder Sondermüll. Industrielle Abfälle werden in Gewerbeabfälle, Produktionsabfälle, tierische Abfälle, Klärschlamm und Sondermüll unterteilt.

Abfallbeseitigung

Die Abfallbeseitigung bezeichnet neben dem Lagern oder Verwerten von Abfall auch das Umwandeln von Abfällen in andere Stoffe, zum Beispiel durch Verbrennung. Bei der Beseitigung sollte darauf geachtet werden, dass die Abfälle von Umweltelementen wie Wasser, Erde oder Luft isoliert werden.

Abfangung

Abfangungen verhindern das Umkippen bzw Einstürzen von Bauwerken, Bauwerkteilen und Gruben. So dienen sie als Stützelement bei Schalungen oder als Stützwände bei Gruben.

Abfasen

Als Abfasen (bzw. anfasen) wird das Abschrägen von (scharfen) rechteckigen Kanten durch Hobeln, Fräsen oder Schleifen bezeichnet. Die dabei entstehende schräge Fläche wird Fase genannt.

Abgasanlage

Dienen dem Abführen von Abgasen aus Feuerstätten ins Freie. Sie bestehen meist aus einem Schornstein und einem Abgasrohr.

Abgasrohr

Abgasrohre sind die Verbindungsstücke zwischen Schornstein und Feuerstätte (z.B. Kamin) und leiten die Abgase ins Freie. Damit keine Gase entweichen können, müssen die Leitungen dicht und rostfrei sein. Sie können entweder aus einem Stück gefertigt sein, oder werden aus einzelnen Stücken (Rohrstücke, Verbindungsstücke) zu einem System zusammengesetzt

Abgehängte Decke

Bei einer abgehängten Decke handelt es sich um eine Decke, die mithilfe einer Konstruktion aus Abhängern und Haltestrukturen unterhalb einer bereits bestehenden Decke installiert wird. Zur Dekoration werden Platten aus Gips, Mineralwolle, Holz oder Metall eingelegt.

Zwischen Decke und Unterdecke lassen sich so Leitungen, Rohre und andere Installationen verlegen und gut verstecken.

Abgeschlossenheit

Im Baurecht gilt eine Wohnung als abgeschlossen, wenn sie über einen separaten, abschließbaren Eingang bzw. Zugang verfügt. Dieser muss entweder direkt von Außen oder über Korridore, Treppenhäuser und Aufzüge erreichbar sein. Zudem muss sie durch Wände und Decken von anderen Wohnungen getrennt sein, über mindestens eine Kochnische und ein Bad, sowie ein WC verfügen.
Die Abgeschlossenheit wird durch die zuständige Baubehörde bescheinigt. Diese Abgeschlossenheitsbescheinigung ist die notwendige Grundlage für die Klärung der Eigentumsverhältnisse eines Grundstückes sowie die Eintragung im Grundbuch.

Abglätten

Beim Abglätten wird die Dichtstoff-Masse in die Fuge gepresst und abgezogen, damit sich eine glatte Oberfläche ergibt und die Haftung von Dichtstoff und Fugenflanke verbessert wird.

Abhänger

Abhänger dienen der Befestigung abgehängter Decken (Unterdecken). Diese meist höhenverstellbaren Bauelemente werden direkt an der Decke angebracht und halten die Profile für die Deckenplatten.

Abkanten

Abkanten bezeichnet das Biegen einer Kante bei Blechen unter Zuhilfenahme eines Hammers oder einer Presse. Das Blech wird dabei entweder in einen Schraubstock eingespannt und mit Hammerschlägen gebogen oder bei einer Presse in die Maschine eingelegt bzw. eingespannt und maschinell verformt.

Ablauf

Ein Ablauf – auch unter der Bezeichnung „Gully“ bekannt – ist eine Vorrichtung zum Ableiten von Schmutz und Wasser in die Kanalisation. Abläufe gibt es für die Anwendung im Freien (Straßen-, Balkon-, Flachdach-, Garagenablauf usw.) und in Räumen. Hier werden Geruchsverschlüsse eingesetzt, damit keine übelriechenden und gesundheitsgefährdenden Gase in die Räume dringen können.

Abluft

Abluft ist die aus einem Gebäude entweichende Luft bzw. die Luft, die dem Gebäude entzogen wird, bevor sie einer Lüftungseinrichtung zugeführt wird. In neuen, luftdicht abgeschlossenen Gebäuden mit modernen Lüftungs- und Klimageräten entspricht die Menge der abgeführten Abluft exakt der der zugeführten Frischluft. Dadurch kann ein Wärmeverlust vermieden und die auf Zimmertemperatur erhitzte Abluft zur Wärmerückgewinnung genutzt werden.

Auch eine Wärmepumpe kann mit Abluft als Wärmeträger betrieben werden: Hier wird der Abluft nahezu die völlständige Wärme entzogen, diese auf das gewünschte Temperatur gebracht und anschließend die Räume damit geheizt. Umgekehrt kann die Abluft im Sommer nach dem gleichen Prinzip auch der Kälterückgewinnung dienen.

Wird die Abluft eines Raumes gefiltert und anschließend einem anderen Raum zugeführt, spricht man von Umluft. Das Abluftvolumen (in Kubikmeter), das innerhalb einer Stunde gefördert wird, bezeichnet man als Abluftstrom.

Ablängen

Ablängen ist ein Fachbegriff aus dem Tischlerwesen für das exakte Zuschneiden von Latten, Brettern oder ähnlichem Holz. Dazu zeichnet man in einem ersten Schritt die genauen Maße auf das Holz und schneidet diese anschließend mit einer Säge zu.

Abmarkung

Die Abmarkung ist eine deutlich sichtbare Kennzeichnung der Grenze zwischen Grundstücken mithilfe von Grenzzeichen. Sie ist gesetzlich durch Katastergesetze geregelt und wird durch berechtigte Personen (öffentlich bestellte Vermessungsingenieure) bzw. Ämter vorgenommen.

Abreißbewehrung

Abreißbewehrungen sollen die Rissbildung durch auftretende Spannungen bei Deckenrändern bzw. Wänden verhindern

Abriebfestigkeit

Als Abriebfestigkeit wird die Widerstandsfähigkeit fester Oberflächen gegen mechanische Einflüsse wie Reibung bezeichnet. Geprüft wird Abriebfestigkeit unter Laborbedingungen nach DIN bzw EN durch Schleifen oder Sandstrahlen.

Vor allem Hersteller von Bodenfließen, Laminat oder anderen Bodenbelägen geben verschiedene, an die Benutzung gekoppelte Belastungsstufen von „I“ für wenig belastbare Böden bis „V“ für hoch belastbare Böden an.

Absanden

Als Absanden bezeichnet man:
a.) Das Ablösen von Mörtel oder Beton durch äußere Einflüsse wie Witterung, falsche Zusammensetzung der Bestandteile wie Bindemittel und Wasser oder fehlerhafte Verarbeitung.
b.) Das Abstrahlen von Baustoffen mittels Sandstrahlgebläse. Bei diesem Verfahren werden feine Sandkörner mit einem Sandstrahler unter hohem Druck auf eine Oberfläche geblasen.

Abschneider

Der Abscheider ist eine Vorrichtung, die verschiede Bestandteile eines Gemisches vollständig voneinander trennt. Beispiele: Stärkeabscheider, Fettabscheider, Benzinabscheider.

Abscheren

Als Abscherung bezeichnet man die Beanspruchung von Verbindungen wie Nieten, Bolzen oder Schrauben in einer Scherfuge.

Abschirmung

Gemeint ist hier die elektromagnetische Abschirmung, also das Fernhalten oder Einschließen elektrischer bzw magnetischer Felder.

Abschlag

Die Abschlagszahlung bezeichnet die Teilauszahlung einer Schuld. Insbesondere im Bauwesen wird die Abschlagszahlung zur Abgeltung von erbrachten Teilleistungen genutzt, wenn noch kein Anspruch auf die vollständige Entlohnung besteht. In Bauverträgen sind die Abschlagszahlung nach § 16 Nr. 1 VOB/B geregelt.

Abschnüren

Bezeichnet das Erzeugen von langen, geraden Linien mithilfe einer Schlagschnur. Wird insbesondere für das Anzeichnen von Längen im Innenausbau (Wände, Decken oder Böden) und im Holzbau (Anreißen von Brettern) angewendet.

Absenktrichter

Als Absenktrichter wird die trichterförmige Absenkung des Grundwasserspiegels durch die Wasserentnahme mittels Pumpen bezeichnet.

Absperrventil

Absperrventile sind Regelarmaturen, die vor allem bei Wasser- und Gasleitungen zu finden sind. Dabei können sie sowohl unter als auch auf Putz montiert werden. Damit Flüssigkeiten oder Gase nicht unkontrolliert aus Rohrleitungen austreten können, werden hier Absperrventile angebracht, die ein sicheres Öffnen und Schließen der Leitung ermöglichen. Sowohl das Durchfließen flüssiger, sowie das Durchströmen gasförmiger Stoffe wird so verhindert. Außerdem kann auch die Menge an Gas oder Flüssigkeit, die aus der Leitung tritt, reguliert werden.

Je nachdem, auf welche Art und Weise die Leitungsöffnungen geöffnet und geschlossen werden, spricht man von einem Hubventil oder einem Ringventil.
Absperrventile können die unterschiedlichsten Formen (z.B. rund, kegel-, kugelförmig) haben, außerdem unterscheidet man zwischen Zwei- und Drei-Wege-Ventilen. Bei letzteren kann die Leitung nicht nur in eine, sondern in zwei Richtungen geöffnet werden.

Zu den Absperrventilen gehört unter anderem auch der Wasserhahn.

Absplitten

Absplitten ist das Aufbringen von Edelsplitt auf eine Oberfläche. Der Splitt kann dabei entweder roh oder mit Bindemittel ummantelt sein.

Abstandsfläche

Abstandsflächen sind freizuhaltende Flächen zwischen Gebäuden bzw. Grundstücksgrenzen zum Zwecke des Brandschutzes sowie der ausreichenden Belichtung und Belüftung. Sie sind abhängig von der Höhe der Wände und der lokalen Bauordnung (Landesbauordnung). Im Normalfall muss die Abstandsfläche der Höhe der Wand entsprechen, sie kann aber auch auf einen Faktor von 0,5 reduziert sein. In diesem Falle müsste bei einer 7 Meter hohen Wand ein Abstand von 3,5 m eingehalten werden. Festgelegte Mindestabstände wie z.B. 3 Meter bei Wohngebäuden sind in jedem Falle einzuhalten.

Abstecken

Abstecken bezeichnet die vor dem Baubeginn stattfindende Übertragung der geplanten Gebäudemaße auf den Baugrund. Dazu werden die Aussenecken bzw Achsen des geplanten Gebäudes mit einem Schnurgerüst markiert, damit die Bodenplatte exakt nach Plan gegossen werden kann.

Absäuern

Bezeichnet im Betonbau das Entfernen von Verschmutzungen oder Kalkablagerungen von Betonoberflächen. Dazu bringt man die Säure in verdünnter Form auf die Oberfläche auf und lässt sie kurz einwirken. Danach muss die Oberfläche gereinigt und nochmals mit klarem Wasser abgespült werden.

Zudem lässt sich durch das Absäuern auch die Oberfläche so bearbeiten, dass sie nach der Säure-Behandlung einer mit Sandstrahl behandelten Oberfläche ähnlich sieht.

Abwasser

Abwasser ist die Bezeichnung für Wasser, das durch privaten, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder industriellen Gebrauch verunreinigt wurde. Dabei kann es sich um Schmutzwasser, beispielsweise aus der Toilette oder der Küche, oder Kühlwasser handeln. Auch unverschmutztes Wasser, das in die Kanalisation abfließt, wird als Abwasser bezeichnet. Dazu gehört also auch Regen- sowie Fremdwasser. Dieses kann z.B. Grund- oder Oberflächenwasser sein, das durch Bau- oder Anschlussschäden in die Kanalisation gelangt.

Abwärme

Abwärme ist die von technischen Geräten durch deren Betrieb erzeugte und meist ungenutzt entweichende Wärme. Diese muss zum Schutz des Gerätes vor Überhitzung abgeleitet werden.

Abziehen

Bezeichnet im Bauwesen das Glätten einer Oberfläche mithilfe einer Glättkelle oder einem Abziehbrett. Abgezogen werden vor allem Estriche und Beton, sowie Putze.

Acrylfarbe

Acrylfarbe (auch Acryllacke, Acrylanstriche) sind auf Polyacrylharzen basierende, wässrige Dispersionen. Sie lassen sich mit Wasser verdünnen und trocknen schnell. Was die Optik betrifft, sind Acrylfarben mit Ölfarben vergleichbar. Acryllacke zeichnen sich durch einen geringen Anteil an schädlichen Lösungsmitteln aus, weshalb sie andere Lacke, etwa aus Kunstharz, zunehmend ersetzen. Ein weiterer Vorteil ist die große Auswahl an Acrylfarben und –lacken: Von der Grundierung über Klar- bis hin zu Decklacken ist alles erhältlich. Allerdings sollte man bei der Farbwahl beachten, dass Acrylfarben beim Trocknen dunkler werden.

Acrylglas

Polymethylmethacrylat (PMMA), weitaus bekannter unter dem Namen Acrylglas oder auch Plexiglas, ist ein synthetischer, transparenter, bruchfester und besonders harter Kunststoff, der zur Gruppe der Thermoplasten gehört. Diese lassen sich unter Wärmezufuhr leicht verbiegen und bearbeiten und erhärten bei Abkühlung vollständig. Acrylglasverbindungen lassen sich durch Schweißen oder Kleben herstellen. Die Lichttransmission von Acrylglas ist besser als die von „echtem“ Glas, außerdem kann es UV-Licht teilweise absorbieren und ist sehr witterungsbeständig.

Adhäsion

Adhäsion bezeichnet das Aneinanderhaften der Oberflächen zweier Stoffe. Die Haftkräfte entstehen hierbei in der Regel durch molekulare Wechselwirkungen. Im Allgemeinen ist die Adhäsionskraft bei rauem Untergrund größer als bei glattem. Man unterscheidet zwischen mechanischer und spezifischer Adhäsion. Bei der mechanischen Adhäsion klemmt der Klebstoff in den Poren eines festen Stoffes, während die spezifische Adhäsion auf Elektrostatik, Diffusion (nur bei Stoffen, deren Moleküle affin zueinander sind), oder Benetzung beruht. Die Benetzung findet beim Kontakt zwischen flüssigen und festen Stoffen auf, wie es bei Adhäsion oft der Fall ist.

Akustikbau

Als Teilgebiet der Bauphysik beschäftigt sich die (Bau)Akustik mit der Ausbreitung und Übertragung von Schall bzw. dessen Verhinderung. Teilbereiche sind der Emissionschutz (der von einer Quelle ausgehende Schall) sowie der Immissionsschutz (von draußen herein dringender Lärm). Beim Akustikbau wird ein schalldämpfender Innenausbau durch verschiedene Decken, Boden oder Wandsysteme ermöglicht.

Akustikdecke

Als Akustikdecken werden abgehängte Decken bzw. Unterdecken mit schallabsorbierenden Eigenschaften bezeichnet, die eine Verbesserung der Raumakustik durch die Verminderung von Schallreflexionen und die Schalllenkung erreichen. Durch bestimmte Materialeigenschaften und Oberflächen kann der Schall individuell gelenkt werden, was vor allen in Arenen und Konzerthallen, aber auch in Seminarräumen, Klassenzimmern und Hörsälen notwendig ist.

Akustikputz

Akustikputze sind spezielle schallabsorbierende Putze auf mineralischer Basis. Sie erreichen ihre Wirkung durch die porige Struktur der Oberfläche, sowie speziellen Zuschlagstoffen, die den Schall reduzieren. Dabei erhöht sich die Wirkung mit der Dicke des Putzes.

Akustikziegel

Akustikziegel können aufgrund ihrer speziellen Lochung zur Verminderung von Lärm und Schall beitragen. Spezifisch für Akustikziegel sind die quadratischen Löcher sowie der hohe Lochanteil von 35 bis 50 Prozent pro Ziegel.

Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung

Das ist ein Brauchbarkeitsnachweis für nicht geregelte Bauprodukte und wird vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) im Auftrag der obersten Bauaufsichtsbehörden der Länder erteilt. Die Gültigkeitsdauer soll 5 Jahre nicht überschreiten und kann verlängert werden. Sie ist zu widerrufen, wenn sich die neuen Baustoffe usw. nicht bewähren. Das DIBt macht die von ihm erteilten, allgemeinen, bauaufsichtlichen Zulassungen nach Gegenstand und wesentlichem Inhalt bekannt.

Alkydanstiche

Alkydanstiche bzw. Alkydharzlacke sind Kunstharzlacke für den Einsatz im Innen- und Aussenbereich. Die Alkydharze sorgen beim Aushärten für den glänzenden Oberflächenfilm. Dabei dauert das Aushärten durch das Verdunsten der Lösungsmittel je nach Schichtdicke unterschiedlich lange.

Altdeutsche Deckung

Die Altdeutsche Deckung ist eine traditionsreiche Dachdeckungsart. Die dafür benutzten Decksteine aus Schiefer werden auch heute noch in Handarbeit hergestellt. Charakteristisch für die altdeutsche Deckung sind die unterschiedlich breiten und hohen Dachsteine, deren Gebinde sich von der Traufe zum First verjüngen.

Altlasten

Als Altlasten werden Verschmutzungen von Boden und Grundwasser durch eine frühere Nutzung bezeichnet. Sie bergen das Risiko gesundheitsschädigender Wirkungen auf Umwelt und Natur. Altlasten entstehen vor allem durch sorglosen Umgang mit der Natur sowie mangelnder Technik bzw. mangelhaften Wissen über schädigende Wirkungen von Stoffen.

Aluminiumdach

Aus Aluminiumblechen bestehende Dachdeckungen bieten eine Reihe von interessanten Vorteilen. So zeichnen sie sich durch ein geringes Gewicht aus, welches die Dachkonstruktion nur wenig belastet. Zudem ist die Installation durch große Alu-Bleche denkbar einfach. Allerdings ist zu beachten, dass die Bleche – um Kontaktkorrosion zu vermeiden – nicht mit anderen Stahl-, Messing– , Kupfer-, Blei- oder Zinkbauteilen in Verbindung kommen dürfen. Zudem dürfen sie nicht auf Dächern mit einem Neigungswinkel über 10 Grad installiert werden. Eine Besonderheit der Aluminium-Dächer ist, dass sie durch Reaktion mit Sauerstoff eine stabile und korrosionsbeständige Oberflächenschicht bilden.

Aluminiumfenster

Aufgrund zahlreicher, positiver Eigenschaften bietet sich Aluminium als Werkstoff für Fenster an und kommt dort häufig zum Einsatz.

Aluminium ist sehr leicht, stabil und unkompliziert in der Pflege. Des Weiteren ist es witterungs- und korrosionsbeständig und dementsprechend langlebig. Aluminiumfenster sind in nahezu jeder Form, Farbe und Größe erhältlich. Die Farbe bleicht bei Aluminiumfenstern nicht aus, auch wenn sie jahrelang regelmäßiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Allerdings ist die Dämmwirkung bei Aluminiumfenstern nicht so gut wie bei Fenstern aus Holz oder Kunststoff, auch die Produktion und damit der Endpreis ist teuer als bei anderen Fensterarten. Dafür können alte Aluminiumfenster nach der Entsorgung recycelt werden, was sie im umweltfreundlicher macht als Fenster aus anderen Materialien wie Kunststoff.

Aluminiumfolie

Im Bauwesen finden Aluminiumfolien aufgrund der wasserdichten Oberfläche insbesondere bei der Feuchtigkeits- und Dampfabdichtung, sowie durch das Reflexionsverhalten in der Wärmedämmung Anwendung. Bei der Montage als Dampfsperre muss darauf geachtet werden, dass die einzelnen Folien überlappend angebracht und mit dichtem Klebeband fixiert und abgedichtet werden.

Aluminium-Holzfenster

Aluminium-Holzfenster bieten eine optimale Kombination der Vorteile beider Fensterarten – die guten Wärmedämmeigenschaften von Holz mit der Festigkeit und Langlebigkeit von Aluminium. Der Holzkern der Fenster wird dabei mit Aluminium ummantelt und so vor Umwelteinflüssen geschützt.

Anbetonieren

Beim Anbetonieren werden Bauteile nachträglich an bereits gebaute Teile betoniert, wenn der ursprüngliche Bauprozess für eine Zeit unterbrochen werden musste. Der Übergang zwischen beiden Bauteilen wird Arbeitsfuge genannt.

Anerkannte Regeln der Technik

Die allgemein anerkannten Regeln der Technik müssen in der Theorie der Wissenschaft anerkannt und in der Anwendungs-Praxis bewährt sein, d.h., dass die nach neuesten Erkenntnissen der Technologie ausgebildeten Techniker diese Regeln erfolgreich anwenden. Oft finden sie Eingang in die DIN und dienen als Grundlage für Bauanleitungen. Obwohl im VOB/B und BGB auf die allgemein anerkannten Regel der Technik eingegangen wird, sind diese gesetzlich nicht festgelegt. Sie unterliegen zudem einer ständigen Evolution und Weiterentwicklung.

Angebot

Ein Angebot ist eine auf einen Vertragsabschluss gerichtete Willenserklärung eines Anbieters. Im Bauwesen erklärt der Bieter seine Bereitschaft rechtsverbindlich, für den Fall der Auftragserteilung eine Leistung zum vorgeschlagenen Preis und zu den vereinbarten Vertragsbedingungen zu erbringen.

Angebotseröffnung

Ist eine Bezeichnung für die Öffnung der Angebote mit anschließender Verlesung der Daten der Bieter, Gebotsbeträge sowie anderen Angaben bei öffentlichen und beschränkten Ausschreibungen nach VOB/A. Eventuell eingereichte Änderungen und Nebenangebote werden ebenfalls berücksichtigt.

Angebotsfrist

Die Angebotsfrist bezeichnet nach § 18 VOB/B den Zeitraum zwischen Beginn der Ausschreibung und dem Tag, an dem die Angebote spätestens eingereicht sein müssen. Nach VOB muss dieser Zeitraum mindestens 10 Tage lang sein. Ist die Angebotsfrist angelaufen, erfolgt bei öffentlichen bzw. beschränkten Ausschreibungen der Eröffnungstermin sowie die Zuschlagsfrist.

Angebotskalkulation

Die Kalkulation eines Angebotes beinhaltet als Teil der Bauauftragsrechnung eine Kostenvorausberechnung, sowie die Preisfestlegung für eine bestimmte Bauleistung. Sie umfasst auf Grundlage einer Leistungsbeschreibung die dem Angebot zugrundeliegenden Leistungen.

Angebotskosten

Normalerweise muss der Auftraggeber für die Bearbeitung eines Angebots nicht zahlen. Hat er aber spezielle Anforderungen, wie Berechnungen, Pläne o.ä., so muss in der Ausschreibung für alle Bieter eine einheitliche Entschädigung festgesetzt werden.

Angebotswertung

Bei der Angebotswertung wird das annehmbarste Angebot ermittelt. Dabei spielen nach § 25 VOB/A Kriterien wie die Angemessenheit des Preises unter Betrachtung vorhandener Nebenangebote, Leistungsfähigung, Befähigung und Zuverlässigkeit des Bewerbers eine wichtige Rolle.

Anhydrit-Estrich

Anhydritestrich (Abkürzung AE) ist ein aus Anhydritbinder, Zuschlagstoff (Sand mit maximal 8 mm Durchmesser) und Wasser hergestellter Estrich. Er wird flüssig eingebracht und lässt sich leicht verarbeiten. Er gilt zudem als ökologisch unbedenklich und besitzt gute Wärmeleit- und Speichereigenschaften. Durch seine Zusammensetzung ist er empfindlich gegen Feuchtigkeit und Wasser und kann aus diesem Grund weder im Aussenbereich noch im Bad eingesetzt werden.

Anker

Im Bauwesen bezeichnet der Anker meist ein auf Zug gefestigtes stabförmiges Rohr bzw ein flaches Band aus Stahl, um so das Bauwerk zu stützen.

Annuität

Wenn für eine Immobilie ein Kredit aufgenommen werden muss, fällt die Entscheidung in vielen Fällen auf ein Annuitätendarlehen.  Annuität bezeichnet hierbei die Jahreszahlung des Beitrags zur Rückzahlung, der bis zur vollständigen Tilgung der Schulden gleich bleibt.
Wenngleich über den gesamten Zeitraum der Abbezahlung die Höhe der Rate konstant bleibt, so ändert sich doch deren Zusammensetzung im Laufe der Zeit: Eine Rate besteht aus einem Teil Zinsen und einem Teil Tilgung. Der Zinsanteil sinkt mit den Jahren, wodurch die Tilgung entsprechend steigt.
Es gibt aber auch die sogenannte variable Annuität. Hier sinkt der Zinsbetrag ebenso wie bei der konstanten Annuität, der Anteil an Tilgung bleibt hingegen unverändert, wodurch der Beitrag als Ganzes mit den Zinsen sinkt.

Anprallschutz

Ein Anprallschutz soll Fassaden oder stützende Teile vor Beschädigungen durch eine Kollision schützen. Weit verbreitet sind vor allem Leitplanken, Poller und Radabweiser.

Anreißen

Das Anreißen wird das Übertragen von Maßen oder Mustern auf Metall- oder Holzwerkstücke für die weitere Verarbeitung bezeichnet. Als Hilfsmittel werden Reißnadeln, Reißzirkel oder Stifte genutzt.

Anreißzirkel

Der Anreißzirkel besitzt die Form eines handelsüblichen Schulzirkels, hat aber anstelle der Bleistiftmine eine gehärtete Spitze, mit der die Linien auf den Werkstoffen angerissen werden.

Anschlag

Im Bauwesen bezeichnet der Anschlag den Mauervorsprung in der Laibung zur Befestigung von Fenstern, Türen oder Toren. Der Begriff bezeichnet aber auch das Montieren von Fenstern und Türen selbst. Ein Anschlag kann von außen oder von innen erfolgen. Ist die Öffnung in der Mauer glatt und das Fenster oder die Tür kann in beliebiger Tiefe eingesetzt werden, spricht man von einem Stumpfanschlag. In den meisten Fällen werden Fenster und Türen mit Innenanschlag montiert, also später auch in Richtung des Rauminneren geöffnet. Der Außenanschlag war bzw. ist besonders in sehr windigen Gebieten zu finden. So werden Fenster und Türen vom Wind nach innen statt nach außen gedrückt, wodurch verhindert wird, dass eine Lücke entsteht, durch die Wärme nach draußen entweicht.

Anschlagziegel

Anschlagziegel sind keine normal geformten Ziegel, sondern für ihren Zweck als Anschlag für Fenster und Türen speziell gestaltete Formziegel. Sie bieten durch den besseren Übergang von Wand zu Fenster (bzw. Tür) eine gute Abdichtung des Fensterblendrahmens und damit bessere Wärmedämmung

Anschluss

Wenn aneinandergrenzende oder durchdringende Bauteile oder Bauelemente durch Abdichtungs- oder Deckungsausbildungen verbunden werden, spricht man von einem Anschluss. Desweiteren werden allgemein Übergangspunkte und Schnittstellen als Anschlüsse bezeichnet, z.B. von elektrischem Gerät an das Stromnetz oder von einer Wasserleitung an die Kanalisation.

Unter dem Begriff Hausanschluss werden alle notwendigen Installationen wie die für Wasser, Strom und Telekommunikation zusammengefasst. Werden diese zusammen installiert, spricht man auch von einem Mehrspartenhausanschluss.

Es gibt unzählige Arten von Anschlüssen. Bei der Verbindung von Betonbauteilen kommen z.B. Rückbiegeanschlüsse zum Einsatz. Anschlüsse findet man auch zwischen Mauern, Wänden und Dachdeckungen. Auch Steckdosen gehören zur Gruppe der Anschlüsse.

Anschlussbewehrung

Im Betonbau wird zur Gewährleistung einer stabilen Verbindung zwischen zwei Bauteilen eine sogenannte Anschlussbewehrung, d.h. eine ineinander verzahnte Bewehrung, genutzt. Betonfertigteile bekommen durch eine Anschlussbewehrung eine stabile Verbindung mit vor Ort erstellten Bauteilen wie Mauerwerk oder Ortbetontteilen.

Anschlusskanal

Der Anschlusskanal ist die Verbindung zwischen privaten Reinigungsschacht bzw. Grundstücksgrenze und der öffentlichen Abwasserkanalisation.

Ansetzbinder

Ansetzbinder ist eine Masse flexibler Konsistenz, mit der Gipskartonplatten auf einen Untergrund geklebt werden. Dafür wird der Ansetzbinder entweder als Haufen auf die Rückseite der Platte oder als Kleberand aufgetragen.

Ansetzgips

Ansetzgips ist ein spezieller Gips, der genutzt wird, um verschiedene Arten von Gipsplatten an Wände kleben. Die Aushärtung verzögernde Zuschlagstoffe gewährleisten eine leichtere Verarbeitung.

Antistatisch

Antistatische Stoffe und Materialien sind schlechte elektrische Leiter und verhindern so die unerwünschten Effekte der durch Reibung entstehenden elektrostatischen Aufladung. Dazu gehören elektrische Entladungen bei Kontakt zu Metall, Staub anziehen oder zu „Berge“ stehende Haare. Mit Antistatikspray lassen sich Flächen und Gegenstände antistatisch machen.

Aufmaß

Im Bauwesen bezeichnet das Aufmaß die Vermessung und bauzeichnerische Abbildung eines bereits existierenden Gebäudes als Basis für die Bauplanung.

Aushub

Als Aushub wird im Bauwesen das durch Ausheben einer Grube oder ähnliche Arbeiten anfallende Erdmaterial bezeichnet. Je nach Beschaffenheit des Erdreiches kann es als Füllmaterial vor Ort verwendet oder für eine andere Nutzung abtransportiert werden. Falls der Aushub mit Schadstoffen kontaminiert ist, muss er entweder gereinigt oder in speziellen Deponien entsorgt werden.


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