Dämmung der Wasserrohre

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Dämmung der Wasserrohre - Foto: Skitterphoto / pixabay.com

Sie können als Hausbesitzer einiges an Energiekosten sparen, wenn Sie freiliegende Rohre dämmen. Viele Hausbesitzer denken, dass vor allem undichte Fenster oder schlecht gedämmte Hauswände den Energiever­brauch in die Höhe treiben. Es ist jedoch so, dass gerade ungedämmte Rohre extrem viel Wärme verlieren.


Im Keller sind oft ungedämmte Rohre vorhanden, da dieser selten beheizt ist. Die kalte Umgebungstemperatur kühlt die Rohre aus und damit verlieren diese einen nicht unerheblichen Teil der enthaltenen Wärme. Ein Ein-Familienhaus mit ungedämmten Rohren verliert jährlich Energieleistung, die 1000 Waschgängen mit einer energieeffizienten Waschmaschine entspricht.

Auch die Kaltwasserrohre sollten Sie dämmen, da diese bei hohen Temperaturen „schwitzen“ oder im entgegengesetzten Fall im Winter einfrieren könnten.

Das richtige Material wählen

Mit Glaswolle, Mineralwolle oder Rohrschalen können Sie dem entgegenwirken. Dämmstoffe für die Rohre finden Sie mittlerweile auch in Eck- und T-Stück-Ausführungen. Achten Sie bei der Materialauswahl vor allem darauf, nicht brennbare Materialien zu benutzen. Für Armaturen wie Absperr-Hähne und Ähnlichem finden Sie Bänder aus kaschiertem Filz, welche Sie in mehreren Lagen um die Armatur wickeln und diese so optimal dämmen können.

Die finanziellen Ausgaben für das Brennmaterial holen Sie in wenigen Jahren durch gesparte Energiekosten wieder herein. Alle Materialien finden Sie im Fachhandel und in Baumärkten.

Die Dämmung von Rohren ist seit 2007 laut der Envergiesparverordnung(EnEV) für jeden Pflicht, es besteht auch die Pflicht zur Nachrüstung, wenn Sie vor in Kraft treten der Verordnung gebaut oder saniert haben.


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