Energieberatung

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Energieberatung - Foto: succo / pixabay.com

Die ständig steigenden Kosten für Energie und Strom sind ein stetes Ärgernis für die Verbraucher, die bei vielen ein immer größer werdendes Loch in die Haushaltskasse reißen. Da die vielen strombetriebenen Helfer im Haushalt das Leben aber enorm bequem machen, möchte kaum jemand darauf verzichten. Mit einfachen Mitteln lässt sich der Stromverbrauch und damit auch die Kosten senken.

In einem ersten Schritt können sie mit dem Wechsel des Stromanbieters schon 30 Prozent der Stromkosten sparen. Für eine nachhaltige Entlastung für Portemonnaie und Umwelt sorgt dagegen ein bewusster und sparsamerer Umgang mit Strom, mit dem sie weitere 30 Prozent sparen können. Wir bieten Ihnen im Folgenden einige hilfreiche Tipps, damit Sie schnell und effektiv Strom sparen können.

Neue Elektrogeräte

Alte Elektrogeräte sind oft wahre Stromfresser. Deshalb lohnt es sich oft schon, wegen der reinen Stromersparnis, das Gerät neu zu kaufen. Dabei sollten Sie aber nicht gleich das günstigste Gerät kaufen, sondern auf den Stromverbrauch achten. So mancher Vorteil beim Kaufpreis hat sich bald durch die höheren Stromkosten aufgebraucht. Entscheidend für die Einschätzung des Verbrauches ist die Energieeffizienzklasse, die mindestens den Wert A haben sollte. So kann ein moderner und sparsamer Kühlschrank bei einem Preis von 20 Cent pro Kilowattstunde im Jahr knapp 65 Euro gegenüber einem herkömmlichen Modell sparen.

Kühlschrank

Wenn Sie die Kühlschranktür öffnen, muss das Gerät jedes Mal extra Energie aufwenden, um die Temperatur im Kühlgerät konstant zu halten. Damit möglichst wenig Luftaustausch zwischen kalter Kühlschrank- und warmer Zimmertemperatur stattfindet, sollten Sie die Türen möglichst schnell wieder schließen. Achten Sie zudem auf die Temperaturen in Kühl- und Gefrierschrank. 6 bis 7 ° C im Kühlschrank und minus 18° C im Gefrierfach haben sich als vollkommen ausreichend erwiesen. Wenn Sie Ihre Speisen doch ein bisschen kühler lagern möchten, sollten Sie bedenken, dass Ihr Kühlgerät für jedes zusätzliche Grad knapp 5 Prozent mehr Energie benötigt.

Wer denkt, dass ein voller Kühlschrank mehr Energie verbraucht als ein übersichtlich eingerichteter Junggesellen-Kühlschrank, liegt daneben, denn Lebensmittel sind ein wesentlich schlechterer Wärmeleiter als Luft.

Kühlgeräte sollten mindestens zwei Mal im Jahr abgetaut werden, da Eisablagerungen an den Kühlschlangen wie eine Dämmung wirken und das Gerät so mehr Energie für die Kühlung aufwenden muss. Auch bei einer längeren Abwesenheit sollten sie den Kühlschrank abtauen. Zudem sollten Kühlgeräte immer entsprechend der Größe des Haushaltes dimensioniert sein. Während eine vierköpfige Familie ein Volumen von knapp 300 Litern benötigt, reichen für einen Singlehaushalt bereits 140 Liter. Größere Geräte verbrauchen nur unnötig Energie zum Kühlen leerer Fächer.

Geschirrspüler

Geschirrspüler verbrauchen zwar Strom, sparen aber gegenüber dem Spülen per Hand Wasser und natürlich Zeit. Moderne Spülgeräte sind mit Energiesparprogrammen ausgestattet, die trotz reduziertem Energieeinsatz noch gute Waschergebnisse erzielen. Sie sollten trotzdem immer darauf achten, dass der Spüler voll beladen ist, bevor Sie ihn anstellen.

Waschmaschine und Trockner

Neben den Kühlschränken gehören Waschmaschinen zu den größten Energiefressern im Haushalt. Die saubere Kleidung kann Sie so bei zwei Waschgängen pro Woche und einem Verbrauch von einer Kilowattstunde je Waschgang rund 150 Euro im Jahr kosten. Um unnötige Waschgänge zu vermeiden, sollte die Waschmaschine immer voll beladen sein.

Achten Sie bei Ihren Waschgängen auch auf die Temperatur. Je heißer Sie waschen, desto höher ist der Verbrauch. Ein Waschgang bei 60° C verbraucht etwa 50 Prozent mehr Strom als einer bei 40° C. Wenn Ihr altes Gerät bei diesen Temperaturen keine guten Ergebnisse erzielt, sollten Sie die Anschaffung einer neuen Waschmaschine in Betracht ziehen. Moderne Waschmaschinen mit entsprechenden Waschmitteln haben auch bei niedrigeren Temperaturen eine gute Reinigungswirkung. Beim Kauf des neuen Gerätes sollten Sie auf die Energieeffizienzklasse achten.

Wäschetrockner verbrauchen noch mal deutlich mehr Strom als eine Waschmaschine, da sie deutlich leistungsstärker sind. Wenn Sie nicht auf den Trockner verzichten wollen, sollten sie Geräte mit energieeffizienteren Wärmepumpen bzw. Gasbrennern achten. Wenn die Wäsche nicht unbedingt sofort trocken sein muss, erledigt die Sonne das Trocknen auch gerne völlig kostenfrei.

Backofen und Herd

Der Herd gehört zu den am Meisten benutzten Geräten im Haushalt. Pro Jahr werden so bei einem Elektroherd gut und gerne 100 Euro für den Stromverbrauch fällig. Deutlich genügsamer sind Gas- und Umluftherde, bei denen sich beim Energieverbrauch bis zu 30 Prozent einsparen lassen. Achten Sie darauf, dass die Töpfe beim Kochen immer genau auf der Herdplatte stehen und diese komplett bedecken. Auch Deckel können Kochzeiten und damit den Energieverbrauch verringern.

Bei strombetriebenen Herdplatten wärmen die Platten noch einige Zeit nach, sodass Sie diese bereits einige Zeit eher ausschalten können. Besonders effizient sind Induktionsherde, die allerdings in der Anschaffung sehr teuer sind. Auch die benötigten Töpfe und Pfannen sind teurer als herkömmliches Geschirr.


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