Die Sauna - Schwitzen für das Wohlbefinden

Saunieren und Wohnfühlen
 
 
 
Heiß - kalt - heiß - kalt: Schon für über 20 Millionen Deutsche gehört dieser Rhytmus zum regelmäßigen Programm. Wenn man einmal die zahlreichen Vorteile betrachtet, die der Gang in die Sauna für Gesundheit und Wohlbefinden hat, verwundert das wenig.

Denn regelmäßiges Saunieren verbessert die Durchblutung, entspannt die Muskeln, entschlackt, kurbelt Kreislauf und Stoffwechsel an, stärkt das Immunsystem und ist nebenbei auch noch gut für die Haut, denn mit einem Saunagang gönnt man seinem Korper eine wahre Tiefenreinigung.

Das Wissen um diese positiven Effekte ist nicht neu: In Dampfbädern schwitzten vor Jahrhunderten schon Griechen und Römer, und im türkischen Hamam tragen Massagen auf Marmorliegeflächen schon lange zu besonderer Entspannung bei. Am bekanntesten hierzulande ist aber zweifelsohne der Klassiker aus Finnland: Die finnische Sauna ist ein Holzraum mit Ofen, der die Kabine auf 70 bis 100°C aufheizt. Die Luftfeuchtigkeit beträgt normalerweise um die 10%, durch Wasser, das auf die heißen Steine geschüttet wird und verdampft, wird diese während den Aufgüssen erhöht.

Die Heimsauna: Wellness in den eigenen vier Wänden

Millionen von Menschen in Deutschland hat das Erlebnis Sauna so überzeugt, dass sie sich für eine eigene Sauna zuhause entschieden haben. So muss man seinen Saunabesuch nicht planen, spart die Anreise und hat mehr Zeit zum Entspannen. Und das ganz privat, mit genau der Temperatur und Luftfeuchtigkeit, mit der man sich persönlich am wohlsten fühlt. Darüber hinaus kann man die Heimsauna natürlich auch optisch ganz nach eigenem Gusto gestalten: Ob klassisch mit viel Holz, modern mit großen Glasfronten, die die Sauna größer wirken lassen, oder exotischer mit edlem Mosaik - den Gestaltungsmöglichkeiten sind so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Als erstes stellt sich sicherlich die Frage nach einem geeigneten Ort für die eigene Wellness-Oase. Die gute Nachricht: Um sich den Wunsch nach der eigenen Sauna zu erfüllen, muss man weder den ganzen Keller ausbauen noch braucht man ein riesiges Bad, in dem eben einmal mindestens fünf Quadratmeter übrig sind. Mit der richtigen Wahl und einer cleveren Raumaufteilung kann fast jedes Bad zum Wellnessbereich werden. Und wenn es nicht passt, findet sich bestimmt andernorts eine kleine ungenutzte Fläche. Wer das Glück hat, einen Garten sein eigen nennen zu können, kann es ganz wie die Finnen machen und sich eine Saunahütte nach draußen stellen - da ist auch die frische Luft für die Abkühlungsphasen nicht weit.

Ist die Platzfrage geklärt, rückt die Entscheidung über die Art der Schwitzkabine näher. Zunehmender Beliebtheit freuen sich besonders Kombisaunen: Diese können klassisch als Sauna, aber auch als Dampfbad oder Infrarot-Kabine genutzt werden. In einer solchen herrscht, wie in der Sauna, eine niedrige Luftfeuchtigkeit, die Temperatur ist mit 45-60°C aber vergleichsweise gering. Allerdings erwärmen die Infrarotstrahlen auch nicht die Luft in der Kabine, sondern die Haut direkt. Übrigens gibt es die Heimsauna auch immer öfter in umweltfreundlicher, energiesparender Form: Mit modernen Ausführungen können schon bis zu 40 Prozent an Energie eingespart werden - da macht das Schwitzen gleich noch einmal so viel Spaß.
 


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