Fitnessraum zuhause einrichten

Wem die längere Anfahrt und die Öffnungszeiten eines Fitnessstudios ein Dorn im Auge sind, kann seine persönliche Fitness auch in einem Heimstudio trainieren. Dieser sollte allerdings den persönlichen Anforderungen an das Training gerecht werden und jederzeit zugänglich sein. Was bei Planung und Einrichtung zu beachten ist.

Heimischer Fitnessraum: Keine Anfahrt, keine Öffnungszeiten
Wer ein privates Fitness-Studio einrichten möchte, muss einige Dinge beachten. Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Bevor das eigene Heimstudio geplant und eingerichtet wird, sollte abgewogen werden, ob die Nutzung des Fitnessraums in einem vernünftigen Verhältnis zu den Anschaffungskosten stehen wird. Ein eigener Fitnessraum lohnt sich angesichts der Anschaffungskosten, die je nach Einrichtung schnell weit über die 1.000 Euro-Grenze steigen, nur dann, wenn regelmäßig und dauerhaft trainiert wird. Optimal ist es, wenn das heimische Fitness-Studio von mehreren Personen genutzt wird.

Kriterien zur Raumauswahl

Der zukünftige Fitnessraum sollte über eine ausreichende Belüftung, sprich ein Fenster oder eine Lüftungsanlage, verfügen. Ein Kellerraum ohne Frischluftzufuhr ist für die Einrichtung eines Heimstudios ungeeignet, da die beim Trainung verbrauchte Luft sowie die Luftfeuchtigkeit nicht richtig entweichen kann.

Auch der Platzbedarf ist wichtig: Der künftige Fitnessraum muss groß genug sein, um die verschiedenene Geräte mit entsprechendem Freiraum dazwischen aufstellen und nutzen zu können. Je nach Auswahl der Grundausstattung sollte die Raumgröße mindestens zwanzig Quadratmeter betragen. Beim Kauf ist zu beachten, dass die Geräte möglichst platzsparend zusammengeklappt werden können.

Ein weiterer Punkt ist die mögliche Lärmbelästigung, die beim Betreiben der Geräte entstehen kann. Um zu jeder Tages- und Nachtzeit trainieren zu können und dennoch niemanden zu belästigen, empfiehlt sich eine Trittschalldämmung oder ein spezieller Akustikputz.

Das Ambiente des Fitnessraums kann man durch den Einsatz funktioneller Beleuchtung, angenehmer Farben und eines Spiegels zur Kontrolle der Bewegungsabläufe optimieren.

Trainingsgeräte kaufen

Bei der Auswahl der Trainingsgeräte sollte auf Multifunktionalität geachtet werden. Je nach persönlichem Schwerpunkt können so Ausdauertraining, Kraftaufbau oder das Trainieren der Gelenkigkeit im Vordergrund stehen. Allzu einseitig sollten die Geräte jedoch nicht ausgerichtet sein, da sich Vorlieben und Ziele mit der Zeit ändern können. Mit einer Kraftstation ist man meist gut beraten, da sie bei effizienter Platzausnutzung eine Vielzahl verschiedener Übungen ermöglicht. Zur Ergänzung kommen eine Hantelbank oder Schrägbank, ein Laufband und weitere Kleingeräte in Frage.
Wichtig ist, dass man sich die Möglichkeiten der Übungen beim Kauf zeigen lässt und idealerweise auch selbst ausprobiert. Am besten ist es natürlich, wenn man bereits über Erfahrungen aus dem Fitness-Studio verfügt und so die Effizienz einzelner Fitnessgeräte einschätzen kann.


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