Wellness für Körper und Geist: Das Dampfbad

Eine heiße Dusche nach einem kalten Tag wissen die meisten zu schätzen, dem Vergleich mit einem Dampfbad kann sie jedoch kaum standhalten - der Entspannungseffekt ist in letzterem ungleich größer, von den zahlreichen positiven Wirkungen auf die Gesundheit ganz zu schweigen.

Das Dampfbad bietet EntspannungDampfbäder bieten Entspannung

Anders als in der sehr warmen, trockenen Sauna entspannt man im Dampfbad bei einer Temperatur zwischen 40 und 55°C und einer Luftfeuchtigkeit von 70 bis 100%. Diese ist auch dafür verantwortlich, dass man beim Dampfbad kaum schwitzt: Zum einen kann die Luft so gut wie keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen, zum anderen sorgt der kondensierte Wasserdampf auf der Haut dafür, dass der Körper nicht schwitzen kann - deswegen empfindet man es im Dampfbad trotz der nicht allzu hohen Temperatur als sehr warm.

Gesund wie eine Sauna

Was gesundheitsfördernde Aspekte betrifft, steht das Dampfbad der Sauna in nichts nach: Es fördert die Durchblutung, öffnet die Poren, ist gut für Schleimhäute, Bronchien und Atemwege sowie den Blutdruck. Ob Erkältung, Rheuma, Muskelkater, Atemprobleme oder Verspannungen - ein Dampfbad hilft bei den unterschiedlichsten körperlichen Beschwerden.

Während der regelmäßige Gang in die Sauna vor allem die Abwehrkräfte stärkt, bei Krankheit allerdings nicht ratsam ist, sind Dampfbäder auch für Menschen empfehlenswert, die z.B. erkältet sind oder Husten haben. Durch den Dampf werden die Atemwege befeuchtet und Schleim gelöst, Schadstoffe werden aus dem Körper gespült. Durch einen Zusatz wie z.B. Eukalyptus kann man das Dampfbad gleich mit einer heilsamen Inhalation verbinden. Bei Kopfschmerzen ist auch eine Farblichttherapie hilfreich, die für viele Dampfbäder und -duschen angeboten wird - hierbei wird man beim Dampfbaden abwechselnd mit Licht in verschiedenen Farben angestrahlt.

Die Dampfdusche: Entspannung auch bei wenig Platz

Moderne Duschen wie Dampfduschen bieten allerlei HighlightsModerne Dusche mit Dampffunktion

Eine weitere Gemeinsamkeit von Sauna und Dampfbad für Zuhause ist für so manchen ein Hindernis auf dem Weg zur eigenen Schwitzkabine: Für beide braucht man eine ausreichend große Fläche. Wer feststellt, dass für einen Dampfbad Einbau partout kein Platz im Haus ist, muss seinen Traum aber nicht aufgeben, denn es gibt eine feine und vor allem kleine Alternative: Die Dampfdusche.

Für eine Dampfdusche brauchen Sie keinen extra Raum - nicht einmal Ihr Bad muss sonderlich groß sein, denn solch eine Wellnesskabine nimmt nicht viel mehr Platz ein als eine ganz normale Dusche - die Sie dann nicht mehr brauchen, denn wenn Sie möchten, ist sie in die Dampfdusche integriert. Allerdings sollten Sie sich Gedanken über die Form und die Anzahl der Sitzgelegenheiten machen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Extras, die Ihnen zu noch mehr Entspannung verhelfen können, von der integrierten Musikanlage über einen Duftverteiler bis hin zu einem Lichtsystem. Der Vorteil einer Dampfdusche liegt auf der Hand: Wenn Sie genug geschwitzt haben, können Sie gleich mit der kühlenden Dusche weitermachen. Im Anschluss sind Stress, Kopfschmerzen, Atemprobleme und Verspannungen verschwunden und Ihr Kreislauf in Schwung gebracht. Ähnlich wie in der Sauna empfiehlt sich eine Dampfdusche von bis zu 15 Minuten, gefolgt von einer kühlen Dusche. Wenn Sie Zeit und Lust haben, wiederholen Sie diesen Ablauf nach einer ca. 20-minütigen Ruhephase.