Die Vor- und Nachteile beim Wasserbett

Wer vor der Neuanschaffung eines Bettes steht, mag sich überlegen, ob ein Wasserbett für ihn in Frage kommt. Oft schreckt der etwas höhere Preis im Vergleich zu einem herkömmlichen Bett ab, doch ein Wasserbett kann für Menschen mit Rückenproblemen, für Allergiker und Personen mit einer rheumatischen Erkrankung eine sehr gute Investition sein. Hier die wichtigsten Vor- und Nachteile.

Vorteile

Auf einem Wasserbett befindet sich der Körper in einer Art Schwebezustand. Dadurch werden Gelenke, Muskulatur und Bandscheiben optimal entlastet und können sich über Nacht regenerieren. Beim Liegen entstehen keine Druckpunkte am Körper, was die Anzahl der nächtlichen Drehungen erheblich reduziert und die Schlaftiefe verbessert.

Die angenehme Wärme im Wasserbett wirkt entspannend auf die Muskulatur und sorgt für rasches Einschlafen. Auch Personen mit rheumatischen Erkrankungen profitieren von der integrierten Heizung in einem Wasserbett.

Für Allergiker kann ein Wasserbett eine große Erleichterung sein, denn in der Matratze können sich keine Hausstaubmilben oder sonstige Allergene einnisten. Die Oberfläche der Matratze ist gut zu reinigen und hygienischer als herkömmliche Matratzen.

Die Haltbarkeit eines Wasserbetts liegt bei rund zehn Jahren. Dabei entstehen im Lauf der Zeit keine Kuhlen in der Matratze, die den Schlafkomfort beeinträchtigen könnten. Ein Wasserbett kann den persönlichen Bedürfnissen individuell angepasst werden. Es gibt sogar Modelle, die in einen vorhandenen Bettrahmen integriert werden können. Der Härtegrad wird über die Füllmenge des Wassers reguliert.

Nachteile

Bei der Anschaffung eines Wasserbetts sollte man sich den Aufstellungsort vorab gut überlegen, denn durch das hohe Gewicht des Betts ist es im Nachhinein kaum mehr umzustellen. Ein großes Wasserbett kann mehr als 500 kg wiegen.

Auch die Beruhigungsstufe beim Wasserbett spielt beim Kauf eine große Rolle, denn dadurch wird das Nachschwingen des Wassers bei Bewegungen bestimmt. Dieser „Flow“ wird durch Lagen aus Vlies oder anderem Material gesteuert: je weniger Lagen, desto mehr Flow. Nach einer gewissen Eingewöhnung wünschen sich viele eine geringere Beruhigungsstufe als anfangs gewählt. Hier sollte man auf die Flexibilität des Händlers bezüglich eines möglichen Umtauschs in den ersten Monaten achten.

Die Matratze sollte alle drei Monate mit einem speziellen Pflegemittel gereinigt werden, um Hygiene und Elastizität des Materials beizubehalten.

Außer dem oft etwas höheren Anschaffungspreises eines Wasserbetts schlagen die jährlichen Heizkosten je nach Heizungsmodell und Strompreis in der Haushaltskasse zu Buche. Die Bettlaken für ein Wasserbett sind etwas teurer als die normalen. Zusätzlich sind Pflegemittel und eventuelle Zusatzprodukte wie solche zur Verhinderung von Luftblasen im Wasser zu berücksichtigen.


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