Die zweite Miete: Betriebs- und Nebenkosten

Die Müllabfuhr gehört zu den Nebenkosten
 
 
 
In Zeiten stetig steigender Energiepreise sind die Kosten für Heizung und Co in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Doch nicht nur Energiepreise werden den  Nebenkosten angerechnet, auch die folgenden Werte fließen in die Berechnung ein:

Abwasser
Wasser
Sach- und Haftpflichtversicherung
Straßenreinigung und Müllabfuhr
Gartenpflege
Beleuchtung
Schornsteinfeger
Hausreinigung/Ungezieferbekämpfung
Hauswart
Fahrstuhl
Gemeinschaftsantenne/Breitbandkabel
Grundsteuer
Maschinelle Wascheinrichtung

Sonstige Betriebskosten:

Diese müssen im Mietvertrag explizit aufgelistet werden – z.B. Kosten für ein angeschlossenes Schwimmbad usw.
Als Mieter haben Sie Anspruch darauf, sich die einzelnen Werte der Betriebs- und Nebenkosten genauestens auflisten zu lassen. Überprüfen Sie diese exakt! Viele Abrechnungen sind zumeist fehlerhaft, da Posten darin enthalten sind, die nicht den Betriebskosten zu geordnet werden dürfen.

Laut aktuellem Gerichtsbeschluss müssen Vermieter ihren Mietern spätestens zwölf Monate nach Beendigung des Abrechnungszeitraums die Kostenaufstellung zuschicken, sonst verliert er seinen Anspruch.


  • Abfall: Der Definition des deutschen Abfallrechts nach sind Abfälle bewegliche Gegenstände, denen sich der Besitzer entledigt, entledigen will oder im Interesse des Gemeinwohls entledigen... [mehr]
  • Sicherheitsglas: Bei manchen Scheiben, etwa in Wintergärten, Glasduschen oder Dachflächenfenstern, ist eine erhöhte Sicherheit wichtig, um Verletzungen von Personen zu verhindern,... [mehr]
  • Reihenhaus: Wenn mehrere, gleich oder ähnlich gebaute Häuser aneinandergereiht sind, ohne dass ein Bauabstand besteht, handelt es sich um ein Reihenhaus. Durch diese Bauweise kann... [mehr]
  • Abbinden: Im Bauwesen bezeichnet das Abbinden den Aushärtungs- und Erstarrungsprozess von Beton, Mörtel, Zement, Putz, Estrich usw. Je nach Baustoff kann die Abbindezeit... [mehr]
  • Anschluss: Wenn aneinandergrenzende oder durchdringende Bauteile oder Bauelemente durch Abdichtungs- oder Deckungsausbildungen verbunden werden, spricht man von einem Anschluss. Desweiteren... [mehr]
  • Energieerzeugung durch Stückholz als Biomasse: Biomasseheizungen sind eine umweltschonende Alternative zur Verbrennung fossiler Brennstoffe. Der Verbraucher kann dabei zwischen verschiedenen Energieträgern wählen.... [mehr]
  • Die genaue Vorbereitung ist entscheidend: Genauso wichtig wie die richtige Tapete und gute Werkzeuge ist neben einem geeigneten Wandbelag auch die optimale Beschaffenheit des Untergrundes. Nur eine gründliche... [mehr]
Tipps & Tricks

Eine Renovierung wird aus den unterschiedlichsten Gründen durchgeführt: Sei es, weil Heizung und Sanitäranlagen nicht auf dem neusten Stand sind, der Dachboden zu einem weiteren Wohnraum ausgebaut werden soll oder die Wände einfach mal wieder einen neuen Anstrich vertragen können. Ob das Installieren, Streichen oder Fliesen legen selbst durchgeführt wird oder doch lieber Handwerker zur Hilfe gerufen werden, ist dabei eine Frage von Fähigkeiten sowie von Renovierungskosten – nützliche Renovierungstipps helfen jedoch in vielen Fällen weiter.

Meist selbst erledigt wird zum Beispiel das Tapezieren, das mithilfe einer klaren Anleitung auch beim unerfahrenen Heimwerker zu einem gelungenen Tapetenwechsel führt. Für die meisten Renovierungs- und Sanierungsarbeiten sollten jedoch Fachleute beauftragt werden, denn im Gegensatz zur Wandgestaltung handelt es sich zum Beispiel beim Verlegen einer Fußbodenheizung um ein weitaus schwierigeres Unterfangen. Besonders, wenn Baumängel oder –schäden festgestellt werden, heißt es Rat einholen, sich über seine Rechte informieren und die Beseitigung beauftragen. So sollte beispielsweise Schimmel so schnell wie möglich entfernt werden, denn er stellt nicht nur einen hässlichen Schandfleck, sondern ebenso eine gesundheitliche Bedrohung dar.

Ebenso ein Thema, das Tausende betrifft und zu dem es sich durchaus lohnt, ausreichend Informationen einzuholen, ist das Renovieren bei Auszug aus der Mietwohnung – die sogenannten Schönheitsreparaturen. Hier geht die gesetzliche Regelung zwar davon aus, dass der Vermieter die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen durchführt, im Mietvertrag kann aber durch Allgemeine Geschäftsbedingungen oder eine individuelle Vereinbarung geregelt sein, dass der Mieter bei Auszug eine Renovierung der Mietwohnung durchführt.