Die Vor-und Nachteile einer Photovoltaikanlage

In der deutschen Bevölkerung wächst zunehmend der Wunsch von einer eigenen Photovoltaikanlage(PV-Anlage) auf dem Hausdach. Allerdings wirft dies auch einige Fragen bei den zukünftigen Investoren auf: Rentieren sich die Investitionskosten einer Photovoltaikanlage? Bei wie viel Sonneneinstrahlung wandelt die Photovoltaikananlage Licht in Strom um? Und wie viel Strom wird überhaupt erzeugt?

Viele der heutigen Betreiber einer Photovoltaikanlage haben sich aus den unterschiedlichsten Gründen für diese Art der Stromerzeugung entschieden. Nicht nur weil die Anlagen sauberen Strom erzeugen, sondern auch, weil sie erheblich zur CO2 Emissionsminderung beitragen. Um Vor-und Nachteile von Photovoltaik etwas näher zu erläutern, haben wir einige wichtige Punkte zusammengefasst.

Vorteile

Sonnenblume
Die Nutzung von erneuerbaren Energien bringt viele Vorteile mit sich.Foto: Bernd Boscolo / pixelio.de

Unter der Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Da die Sonne eine für den Menschen unerschöpfliche Energiequelle ist und somit die Solarenergie zur freien Verfügung steht und keine weiteren Kosten hervorruft, ist dies der größte Vorteil in Bezug auf Photovoltaik.

Obwohl die Energiepreise ständig angezogen werden, produziert eine Photovoltaikanlage, unabhängig von den derzeitigen Energiepreisen, sauberen Strom. Seitens der Wirtschaft stößt der Gebrauch einer Photovoltaikanlage auf große Zustimmung. So kann je nach genauem Bauvorhaben eine Förderung der KfW oder BAFA in Frage kommen, die als Kredit mit günstigen Zinsen oder sogar als Zuschuss zu den Kosten der PV-Anlage gewährt wird. Darüber hinaus darf sich der Betreiber einer Photovoltaikanlage, sofern der erzeugte Strom den Eigenbedarf übersteigt, über eine Einspeisevergütung ins öffentliche Stromnetz freuen. Sein Solarstrom kommt so auch anderen Haushalten zugute.

Darüber hinaus kann je nach genauem Bauvorhaben eine Förderung der KfW oder BAFA in Frage kommen, die als Kredit mit günstigen Zinsen oder sogar als Zuschuss zu den Kosten der PV-Anlage gewährt wird.

Ein weiterer großer Vorteil der Anlage ist, dass sie auch bei geringer Sonneneinstrahlung das Licht in Strom umwandelt. Dabei spielen die Wechselrichter, welche sehr gute Wirkungsgrade besitzen, eine große und entscheidende Rolle. Zudem wird auf die Solarmodule eine Gewährleistung von bis zu 25 Jahren gegeben.

Die Nutzung einer PV-Anlage spart nicht nur erhebliche Stromkosten, sie trägt auch durch die Erzeugung der sauberen Energie gleichzeitig zur CO2 Emissionsminderung bei. Durch die Erzeugung von 1.000 kWh Solarstrom werden etwa 700 kg weniger CO2 ausgestoßen. Außerdem erzeugt die PV-Anlage keinen Lärm, ist meist wartungsfrei und produziert keine sonstigen Emissionen.

Nachteile

Die Kraft der Sonnen nutzen
Machen Sie sich die Sonnenenergie zu Ihrem Nutzen. Foto: Enerico Heuer / Foto: pixelio.de

Gegen die Anschaffung einer Photovoltaikanlage sprechen nur wenige Nachteile. Der Anschaffungspreis einer PV-Anlage ist mit einem sehr hohen Kostenaufwand verbunden und für die meisten Haushalte kaum aus eigener Tasche finanzierbar. Die hohe Investitionssumme wird sich erst nach mehr als 10 Jahren amortisieren. Hier greift jedoch das Förderprogramm der KfW Bankengruppe oder des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), welche als Kredit mit günstigen Zinsen oder sogar als Zuschuss zu den Kosten der PV-Anlage gewährt wird. Doch die Kredite müssen auch erst einmal abbezahlt werden und Reparaturen und erforderliche Ersatzteile einkalkuliert werden.

Zudem werden Photovoltaikanalgen meist von Hausbesitzern und auch Nachbarn als nicht ästhetisch empfunden, da sie außen am Haus befestigt werden und einen großen Teil des Dachs einnehmen. Bei Neubauten hingegen kann sie noch eher ins Gesamtkonzept des Dachs eingegliedert werden.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Zwar stellt die Anschaffung einer PV-Anlage eine erhebliche finanzielle Belastung dar, die erst einmal bewältigt werden muss, dennoch ist die Investition einer PV-Anlage eine Investition in die Zukunft und in unsere Umwelt. Ein weiterer Vorteil ist, dass mit einer Photovoltaikanlage keine weiteren Stromkosten mehr anfallen. Durch die Installation einer Photovoltaikanlage kommt es nach 10 bis 15 zu vielversprechenden Gewinnen. Dann fallen zwischen 400 und 500 Euro Gewinn im Jahr an, die durch die sogenannte Einspeisevergütung entstehen. In der Gesamtsumme rechnet sich das mit mindestens 4.000 Euro. Es entstehen sogar finanzielle Vorteile wie die steuerliche Absetzbarkeit der Anlage über eine Abschreibung.

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