Bettwanzen - Parasiten feiern Comeback in Deutschland

In Deutschland wird ein längst ausgerottet geglaubtes Ungeziefer langsam wieder heimisch: Die Bettwanze. Der Parasit kommt per Urlaubskoffer oder Paket in hiesige Wohnungen, um sich des Nachts mit frischem menschlichem Blut zu versorgen. Doch so einfach wie sie gekommen sind, wird man die Plagegeister leider nicht wieder los.

Die Bettwanze - der Parasit erobert Deutschland zurückDie Taktik ist genial: Man lässt sich bequem per Flugzeit einfliegen, wird zu seinem neuen Zuhause eskortiert und erkundet dort erst mal die Umgebung. Dann wartet man, bis das Opfer schläft und schlägt in aller Ruhe zu. Genauso macht es die Bettwanze, die neuerdings wieder in Deutschland ansässig wird, nachdem sie lange Zeit als ausgerottet galt. Ihr Deutschland-Comeback verdankt sie der weltweiten Reisetätigkeit, weshalb sie auch in vielbereisten Ballungsgebieten wie Hamburg, Berlin oder dem Ruhrgebiet wieder vermehrt auftritt.

Bemerkbar macht sich das vor allem nach dem Aufstehen. Die Bettwanzen finden ihre Opfer während des Schlafes anhand der abgegebenen Körperwärme. Auch wenn der Biss selber schmerzlos ist, können sich durch ein Sekret juckende Wunden bilden. Gesundheitliche Folgen hat dies dennoch kaum: Auch wenn die Bettwanzen Träger diverser Viren sein können, wurde bisher noch keine Ansteckung nachgewiesen. Allerdings kann es bei empfindlichen Menschen zu Hautausschlägen oder gar Schockzuständen kommen.

Bettwanzen: Kein resultat mangelnder Hygiene

Wenig beruhigend für Betroffene ist sicherlich die Tatsache, dass Bettwanzen nicht aufgrund mangelnder Hygiene auftreten, sondern einfach auf der Suche nach Nahrung sind – und sich gut verstecken können. So verstecken sie sich in allen möglichen Gegenständen, die man so mit ins Haus bringt – Bücher, Kartons oder Möbelstücke. Selbst neue Waren sind nicht vor Bettwanzen sicher, wenn der Transporter, in dem sie geliefert werden, befallen ist.

So leicht man sich die Parasiten ins Haus holt, so schwer wird man sie wieder los – weil sie sich eben überall verstecken. Auf die Parasitenbekämpfung auf eigene Faust mit Chemikalien aus Baumarkt oder Drogerie sollte man dabei komplett verzichten, da eine Gesundheitsbelastung durch übermäßigen Einsatz der Bekämpfungsmittel möglich ist – ein Erfolg dagegen nicht. Schädlingsbekämpfungsspezialisten wissen dagegen ganz genau, wo sich die Bettwanze am liebsten versteckt und können so die Mittel gezielt und gut dosiert einsetzen.

Bettwanzen beseitigen ist aufwendig - der Fachmann ist gefragt

Um eine komplette Demontage sämtlicher Möbel im betroffenen Zimmer kommt der Hausherr dabei nicht herum, auch mögliche Verstecke wie Lampen, Bücher oder Fernseher müssen behandelt werden. Um das Problem nicht von einem Zimmer ins andere zu tragen, sollten auch keine Gegenstände aus dem zu behandelnden Zimmer entfernt werden.

Nach zwei Nächten ist die Behandlung im Normalfall abgeschlossen und mit etwas Glück ist man das Problem los. Im ungünstigsten Fall muss der Schädlingsbekämpfer die Behandlung nochmals wiederholen.


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