Rohre und Wasserleitungen in Haus und Wohnung
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Kochen, Duschen, Waschen, Spülen, Trinken - Wenn man bedenkt, wie oft man Wasser benutzt, wird schnell klar, wie wichtig es ist, dass es eine gute Qualität hat. Wasser soll im Idealfall nämlich nicht einfach nur nass aus der Leitung kommen, es sollte auch sauber sein, dementsprechend riechen und möglichst auch schmecken. Außerdem sollten die Leitungen hohem Druck standhalten können - schließlich möchte man einen Wasserschaden nur zu gern vermeiden. Als allererstes sollte man darauf achten, dass nur Rohre aus Materialien installiert werden, die auch für diesen Zweck zugelassen sind. Heizungsrohre können beispielsweise aus Kupfer, Kunststoff oder Edelstahl sein. |
Welche Art von Rohren hier installiert werden sollte, hängt unter anderem vom PH-Wert des Wassers ab und sollte mit dem Installateur abgesprochen werden. Das Gleiche gilt auch für Trinkwasserrohre. Diese sollten außerdem möglichst kurz sein - denn je länger das Wasser in den Leitungen steht, desto mehr leidet darunter seine Qualität und desto mehr Schadstoffe lösen sich aus dem Rohrmaterial.
Verzinkte Stahlrohre sind für Trinkwasserleitungen nicht unbedingt zu empfehlen, da sich hier schnell Ablagerungen festsetzen. Kupferrohre werden immer noch häufig für die Trinkwasserversorgung eingesetzt, da sie korrosionsbeständig und gut biegbar sind. Es sollte aber unbedingt auf eine hohe Qualität der Wasserrohre geachtet werden, da Kupfer im Wasser die Gesundheit schädigen kann. Deswegen muss auch immer ein Filter integriert werden. Bei einem sehr niedrigen PH-Wert des Wassers dürfen Kupferrohre gar nicht verwendet werden, da dann die Gefahr groß ist, dass schädliches Kupferkarbonat ins Wasser gelangt. Rohre aus Blei, die sich noch immer in älteren Gebäuden finden, dürfen inzwischen gar nicht mehr eingesetzt werden, da Blei das Trinkwasser vergiften kann.
Empfehlenswert für die Trinkwasserversorgung sind neben Edelstahlrohren, die hygienisch, rostfrei und einfach zu verarbeiten sind, vor allem Kunststoffrohre: Sie sind robust und verkalken nicht. Trotzdem kann ein zusätzlicher Filter als Sicherheit nicht schaden.
Dieser ist übrigens auch bei Metallrohren unbedingt zu empfehlen. Da Kunststoffrohre rostfrei sind, haben sie außerdem eine höhere Lebensdauer als Stahl- oder Kupferrohre und haben denselben Wirkungsgrad bei einer Rohrverstopfung wie Rohre aus den vorher genannten Materialien.
Informieren Sie sich in jedem Fall beim Gesundheitsamt oder örtlichen Versorgungsunternehmen über die Beschaffenheit des Wassers in Ihrer Region, bevor Sie sich für ein Rohrmaterial entscheiden. Auch wenn Sie die Installation selbst vornehmen möchten, ist es außerdem immer ratsam, sich fachliche Unterstützung zu holen.
