Welche Fassaden-Arten gibt es?

In der Architektur unterscheidet man zwischen mehreren Fassadenarten und deren jeweiligen Funktionen. Die häufigsten stellen wir Ihnen hier vor:

alternative Fassade

 

Lochfassade

 

mehrschalige Außenwand

Lamellenfassade:

Wie der Begriff schon beschreibt bestehen Lamellenfassaden aus Lamellen und werden großflächig vor allem für gestalterische Zwecke an Gebäuden angebracht. Materialtechnisch ist die Lamellenfassade flexibel und findet sich in den unterschiedlichsten Baustoffen wie Holz, Glas oder Metall wieder. Die genutzten Lamellen können entweder feststehend oder auch beweglich angebracht sein.

Blendfassaden:

Der Begriff Blendfassade definiert den Zweck einer solchen errichteten Fassade. Sie dient dazu, den inneren Gebäudekern zu verschleiern, bzw. von der Gliederung und des Querschnitts hinter der Fassade abzulenken und nicht eindeutig diesen wiederzugeben. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist der Petersdom in Rom.

Lochfassade:

Eine Lochfassade ist eine errichtete Wand mit klar abgegrenzten Bereichen für Fenster und Türen.

Putzfassaden:

Bei Putzfassaden entfernen Sie vor dem Verputzen lose Teile, zum Teil muss das Mauerwerk nachbehandelt werden. Tragen Sie anschließend den Unterputz auf, nachdem dieser getrocknet ist bringen Sie den Oberputz an. Die Isolierung des Gebäudes kann durch Dämmplatten aus Mineralwolle verbessert werden.

Vorhangfassaden:

Steigern Sie die Wärmeisolierung eines Altbaugebäudes durch sogenannte Vorhangfassaden. Hierbei wird dem Altbau eine „zweite Haut“, also eine zusätzliche neue Dämmschicht, aufgeklebt oder angenagelt. Anschließend schrauben Sie Holz, Kunststoff oder Schieferplatten auf einen vorher installierten Lattenrahmen an. Schäden durch Feuchtigkeit können durch einen kleinen Spalt  sowie kleine Lüftungsöffnungen zwischen Wärmedämmung und Wetterschutzschicht verhindert werden.

Mehrschalige Außenwände / einschalige Außenwände:

Mehrschalige Außenwände, auch Doppelfassaden genannt, sind im Vergleich zu einschaligen Außenwänden kostspielig, verbessern aber die Isolierung ihres Gebäudes erheblich. Hierbei wird eine weitere Außenschale vor die tragende Mauer gemauert. Durch die zusätzliche Kerndämmung zwischen den beiden Mauern erhöhen Sie ihre Isolierung um ein Vielfaches. Sollten Sie dies für Ihr Objekt planen, holen Sie sich unbedingt vorher Rat von einem Experten.

Wärmedämmverbundfassade:

Hierbei handelt es sich um ein Fassadensystem zum außenseitigen Dämmen von Gebäudeaußenwänden. Das Dämmmaterial wird dabei an der  äußeren Wand befestigt und mit einer Armierungsschicht  versehen. Anschließend folgen Putz und ein manueller Anstrich.


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Fassade & Mauern