Brandgefahren im Haushalt

Brandherde im Haushalt
 
 
Trotz eines sorgsamen Umganges mit offenem Feuer und elektrischen Installationen lässt sich das Restrisiko eines Brandes meist nicht ganz ausschließen. Die vielen elektrischen Helferlein im Haushalt haben unseren Alltag enorm erleichtert und wohl nur die wenigstens wollen auf diesen Komfort verzichten. Dennoch sollten Sie bedenken, dass von jedem Elektrogerät ein gewisses Gefahrenpotential ausgeht.

Küche

In der Küche lauern durch die Vielzahl der elektischen und wärmeproduziernden Geräte gleich mehrere Gefahrenquellen für Brände. Die Größte dabei ist natürlich der Herd, der durch Unachtsamkeit und Unkenntnis oft zum Ausgangspunkt eines Brandes wird. So köchelt und bruzzelt das Essen nicht selten unbeaufsichtigt vor sich hin und entzündet sich so durch Überhitzung. Auch vergessene Essensreste, Öle und Fette geraten leicht in Brand, wenn vergessen wird, die Herdplatten auszuschalten.

Nicht jeder ist ein geborener Sternekoch und hat eine Profiküche zu Hause. Beim Flambieren von Speisen sollten Sie daher besonder vorsichtig vorgehen und darauf achten, daß die Flamme nicht unter der Dunstabzugshaube lodert. Aber auch von anderen elektrischen Küchengeräten gehen Brandgefahren aus. So sollten Sie auch Mikrowelle, Friteuse oder Wasserkocher bei laufendem Betrieb nicht unbeaufsichtigt lassen. Geräte, die während des Betriebes eine Wärmeentwicklung haben, sollten vorsichtshalber auf eine feuerfeste Unterlage gestellt werden.

Insbesondere Gasherde können durch  die vorhandene offene Flamme eine Gefahrenquelle darstellen. Das normale, von den Stadtwerken oder dem Versorger gelieferte Gas ist durch einen beigemischten Gällstoff selbst in kleiner Konzentration gut riechbar. Sobald Sie den typischen Gasgeruch in Ihrer Wohnung wahrnehmen, sollten keine elektrischen Geräte mehr angeschalten werden. Auch Türklingeln, Telefone oder Lichtschalter dürfen nicht mehr benutzt werden.

Haushaltsgeräte

Die vielen elektrischen Helferlein im Haushalt haben unseren Alltag enorm erleichtert und wohl nur die wenigstens wollen auf diesen Komfort verzichten. Dennoch sollten Sie bedenken, daß von jedem Elektrogerät ein gewisses Gefahrenpotential ausgeht. Dabei droht die größte Gefahr nicht durch technische Defekte an den Geräten, sondern durch den Faktor Mensch ausgeht. Rund 85 % der Brände entstehen durch unsachgemäße Bedienung, unbeaufsichtigte Geräte oder ähnliche Fehler.

Nichtsdestotrotz sollte sämtliche Elektrogeräte regelmäßig kontrolliert werden. Erste Anzeichen eines technischen Fehlers (Fehleranzeigen, verbrannter Geruch, Funken, Hitzeentwicklung, nicht einwandfreie Funktion) sollten sie das Gerät abschalten und von einem Fachmann überprüfen lassen. Mit einem Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) lassen sich Elektrogeräte im Gegensatz zu einer einfachen Sicherung auch stromlos abschalten.

Beim Kauf von Elektrogeräten sollten Sie auf Prüf- und Zulassungszeichen wie VDE und GS (Geprüfte Sicherheit) achten. Fehlen diese, handelt es sich meist um minderwertigen und gefährlichen Elektroschrott. Stecken Sie nicht zu viele Geräte an eine Leitung bzw. an eine Steckdose. Zu viele Verbraucher können Leitung und Dose erwärmen und zum Schmelzen bringen.