Betriebs- & Heizkosten


Schall- und Wärmedämmung gehört bestimmt zu den wichtigsten Themen beim Hausbau. Zum Einen, weil niemand gern kalte Füße bekommt – auch nicht im Erdgeschoss -, zum Anderen, weil auch niemand gern bis mitten in die Nacht das Radioprogramm des Nachbarn mitverfolgen will. Unzureichende Wärmedämmung kann zudem noch enorme Kosten verursachen, wie eine Thermografie zeigen können sollte. Wer bei der Wahl von Dämmmaterialien oder auch einem Thermografieservice in keine Falle tappt möchte, sollte sich informieren.

Schall und Wärmedämmung: Unverzichtbar für moderne Gebäude
  • Die zweite Miete: Was sind eigentlich Betriebskosten? Kosten, die für Haus und/oder Grundstück anfallen und in regelmäßigen Abständen, etwa monatlich oder jährlich, fällig sind, nennt man Betriebskosten. Dazu zählen laut Betriebskostenverordnung: [mehr]
  • Wenn die Betriebskosten pauschal abgerechnet werden, muss einiges beachtet werde Wenn die Vorauszahlung für die Betriebskosten nur ein paar Euro im Monat beträgt, ist das für den Mieter und dessen Geldbeutel zunächst ziemlich angenehm. Dafür flattert dann mit der jährlichen Abrechnung... [mehr]
  • Was passiert mit den Betriebskosten, wenn der Vermieter wechselt Wenn der Vermieter wechselt, läuft das Mietverhältnis weiter. Die Frage, an wen die Mietzahlung geht, ist relativ leicht beantwortet - immerhin wird sie monatlich fällig und der Vermieter wechselt in den seltensten Fä... [mehr]
  • Die Heizkostenverordnung Die Heizkosten werden auch "warme Betriebskosten" genannt. Sie werden getrennt von den "kalten" Betriebskosten abgerechnet, auch die Abrechnungsperioden sind oft nicht identisch. Das liegt daran, dass die... [mehr]
  • Die Abrechnung der Heizkosten Da die Heizkosten zu den Betriebskosten gehören, gilt auch hier: Den Kostenanteil für leerstehende Wohnungen übernimmt der Vermieter. Bei der Berechnung des wohnflächenabhängigen Anteils der Heizkosten mü... [mehr]
  • Die Bestimmungen der EneV Die Energieeinsparverordnung schreibt vor, welche energetischen Standardeigenschaften Gebäude aufweisen müssen. Sie befasst sich mit Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik sowie der Warmwasserversorgung. [mehr]

Die eigenen vier Wände sollen nicht nur groß und attraktiv geschnitten sein – wer ein Haus baut, der möchte ein warmes und behagliches Heim, in dem er an kalten Tagen gut aufgehoben ist. Eine ausreichende Wärmedämmung ist dazu absolut notwendig. Sie reduziert den Verlust von Wärmeenergie und senkt so die Heizkosten. Gleichzeitig steigt der Wert der Immobilie und die Bausubstanz des Gebäudes wird geschützt. Genug Gründe also, um für eine gute Wärmedämmung innen sowie an der Außenfassade zu sorgen – denn eine schlechte Dämmung bedeutet nicht nur frieren. An kalten Wänden setzt sich eine hohe Luftfeuchtigkeit ab, die selbst die beste Heizung nicht vertreiben kann. So bildet sich ein idealer Nährboden für Schimmelpilze, die die Gesundheit in großem Maß gefährden können.

Die Frage, was gedämmt werden soll, lässt sich leicht beantworten: Eigentlich alles. Indem Bauteile wie das Dach, Fenster, Außenwände und der Keller eine ausreichende Wärmedämmung erhalten, entsteht eine Art schützender Mantel um das Haus, der nicht nur wärmt, sondern auch noch Geld spart – Heizkosten senken durch Wärmedämmung. Im Zuge der zunehmenden Relevanz von energieeffizientem Bauen wird diese in einigen Fällen sogar gefördert, zum Beispiel von der staatlichen KfW-Bank.

Wärme ist allerdings nicht das einzige, was innerhalb der eigenen vier Wände gehalten werden soll. Auch eine Schalldämmung ist unverzichtbares Element eines attraktiven Zuhauses. Nicht nur in Wohnungen stört es, wenn der Nachbar mal eine etwas lautere Party veranstaltet, eine ausreichende Schalldämpfung gibt auch Hausbesitzern die Freiheit, sich nicht immer so ruhig wie möglich verhalten zu müssen. Häufig besteht die Dämmung einfach aus schallreflektierenden Hindernissen wie eine Wand oder ein Vorhang. Vor allem für die schallisolierte Trennung von Wohnungen und Außenwänden sind jedoch meist besondere Maßnahmen nötig. Während Massivbauwände einen ausreichenden Schallschutz hervorbringen können, müssen Leichtbauwände durch einen mehrschichtigen Aufbau oder Zwischenschichten gedämmt werden. Auch eine ausreichende Trittschalldämmung ist sehr wichtig, denn jedem Schritt aus dem Zimmer ein Stockwerk höher lauschen zu müssen, ist alles andere als entspannend.