Preise für Solaranlagen und Photovoltaikanlagen

Bevor die Vorzüge einer Solaranlage genutzt werden können, stehen Kauf und Installation an. Auch wenn für Solaranlagen in den letzten Jahren Preise und Kosten stetig gefallen sind, bleibt eine Photovoltaikanlage weiterhin eine größere Investition. Bauherren können sich kurzfristig eine Förderung sichern und langfristig von Einspeisevergütung und Unabhängigkeit von Energieversorgern profitieren. Bevor Sie eine Solaranlage kaufen, gilt es einiges zu beachten.

Photovoltaikanlage auf Dach
Preise und Kosten für Solaranlagen, Foto: Rainer Sturm / pixelo.de

Eine Solaranlage – egal, ob sie zur Produktion von Solarstrom oder für Solarthermie genutzt werden soll – ist im ersten Schritt meist eine größere Investition, die kaum aus der Portokasse getätigt werden kann. Je nach Umfang der Anlage klettern die Solaranlage-Kosten auf fünfstellige Eurobeträge. Zwar amortisieren sich die Installationskosten auf lange Sicht durch Einsparungen und Einspeisevergütung, die anfallen Kosten müssen dennoch bereits beim Kauf – sei es durch Barzahlung oder eine Finanzierung - gestemmt werden.

Die Preise für Solaranlage sind variabel

Wie teuer eine Solaranlage letztlich wird, ist von etlichen Faktoren wie der Anlagenart (handelt es sich um eine „klassische“ Photovoltaikanlage oder um eine Solarthermieanlage), der installierten Leistung, der beauftragten Firma und den örtlichen Gegebenheiten abhängig. Dennoch gibt es Durchschnittswerte, anhand derer grob abgeschätzt werden kann, wie teuer eine komplette Solaranlage und Montage letztendlich wird.

Unterschiede gibt es auch bei der Qualität der installierten Komponenten. Günstige Preise können auch durch schlechtere Qualität erkauft werden, doch nicht in jedem Fall garantiert ein hoher Preis eine hochwertige Qualität oder besonders lange Lebensdauer.

Die Faustformel besagt:

Pro kWp Leistung kostet eine Photovoltaikanlage circa 4.500 Euro, bei größeren Anlagen kann der Preis auf bis zu 3.000 Euro/kWp sinken.

Einzeln aufgeschlüsselt ergeben sich derzeit folgende Preise:

Kostenfaktor Preise / Kosten
Photovoltaik (PV) Module ca. 390 € - 470 € pro m² (entspricht 75 % - 80 % der gesamten Kosten)
Anlagenplanung ca. 20 € pro m² (entspricht 5 % - 7 % der gesamten Kosten)
Montage der Anlage ca. 200 € - 300 € pro kWp
Wechselrichter mit Fernüberwachung ca. 250 € - 350 € pro kWp
Aufständerung je nach Montageart ca. 300 € - 400 € pro kWp
Verkabelung Gleichstromseite / Wechselstromseite ca. 55 € pro kWp / ca. 40 € pro kWp
Sonstiges (Durchdringungen, Kabelkanäle, Blitzschutz, etc) ca. 100 € pro kWp


Sinkende Preise sorgen für zunehmende Attraktivität

Die Preise für Solarmodule sinken durch Konkurrenzkampf und Verbesserungen bei der Produktion seit Jahren beständig. Seit 2006 haben sich Solarstromanlagen im Schnitt um 40% verbilligt, ein Ende dieses Trends ist derzeit nicht abzusehen. Gleichzeitig wird die vom Staat garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom schrittweise zurückgefahren, zuletzt zu Beginn des Jahres 2011. Es sollte also abgewogen werden, ob ein günstigerer Photovoltaik-Preis oder eher eine höhere Einspeisevergütung lohnenswert ist.


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Der Mietvertrag regelt das geschäftliche Verhältnis von Mieter und Vermieter, indem er Rechte und Pflichten beider Parteien schriftlich geltend macht. Es gibt dabei verschiedene Arten Mietverträge, die etwa befristete oder unbefristete Mietverhältnisse besiegeln. Bei ersterem ist das Vertrags- und damit Mietende von vornherein festgelegt – während der Vertragslaufzeit können weder Mieter noch Vermieter kündigen. Der unbefristete Vertrag hingegen wird auf unbegrenzte Zeit geschlossen, der Mieter kann jedoch jederzeit ohne Begründung den Mietvertrag kündigen.

Wie bei jedem vertraglich geregelten Verhältnis kann es auch beim Mietvertrag zu gerichtlichen oder außergerichtlichen Auseinandersetzungen kommen – dafür gibt es das Mietrecht. Hier ist es wichtig, seine Rechtsposition zu kennen und einen passenden Mietvertrag als Basis zu besitzen. Ein Mietvertrag Muster, zum Beispiel aus dem Internet, kann helfen, um sich diesbezüglich abzusichern, die beste Methode ist es jedoch, sich einen auf den individuellen Fall abgestimmten Mietvertrag von einem Rechtsanwalt erstellen zu lassen.

Auch für ein ganzes Haus kann ein Mietvertrag abgeschlossen werden. In vielen Punkten sind sich die Mietverträge, ob für Haus oder Wohnung, sehr ähnlich – bei einigen muss jedoch aufgepasst werden. Damit keine Details vergessen oder Fehler gemacht werden, ist es deshalb erforderlich, einen speziell auf die Vermietung von Häusern abgestimmten Mietvertrag zu verwenden.