Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen

Energieeffienz im Alter
 
 
 
Die drei grundlegenden Punkte, wenn es um nachhaltiges und energieeffizientes Bauen geht, sind effiziente Heizungs- und Warmwassersysteme, baulicher Wärmeschutz und die Nutzung regenerativer Energien. Bei der ökologischen Betrachtung des nachhaltigen Hausbaus werden zum Beispiel die Ressourcenschonung, sowie ein minimaler Verbrauch von Energie und Wasser angestrebt. Damit geht auch die Minimierung der Umweltbelastung einher.

Indikatoren sind hier etwa der primäre Energieaufwand, das Treibhauspotenzial im Hinblick auf die globale Erderwärmung, das Ozonzerstörungspotenzial und in Bezug auf Gewässer und Grundwasser das Überdüngungspotenzial.

Hinsichtlich sozialer und kultureller Aspekte der Nachhaltigkeit kommen der Gesundheitsschutz sowie die Behaglichkeit ins Spiel. Der Wärmeschutz trägt genauso zur Behaglichkeit bei, wie der Schallschutz, etwa wenn Sie an einer dicht befahrenen Straße wohnen und zumindest bei geschlossenen Fenstern davon unbehelligt sein wollen.

Die Auswahl der Baustoffe ist wichtig, um sensible Personen, wie Kinder und ältere Menschen vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen (z.B. Allergien) zu schützen. Zum Tragen kommt hier auch die Barrierefreiheit, denn wenn Sie in jungen Jahren beschließen zu bauen und in der Planung gleich berücksichtigen, welche baulichen Gegebenheiten für Sie in späteren Jahren vielleicht von Nutzen sein können, können sich entsprechende Umbaumaßnahmen in der Zukunft erübrigen und Sie sparen Sich die Kosten dafür.

staatliche Energiesparverordnung

Diese moderne Idee des Bauens spiegelt sich in Niedrigenergiehäusern wieder, sie dürfen einen bestimmten Heizwärmebedarf nicht überschreiten um das Prädikat Niedrigenergiehaus zu erhalten. Die Bauweise ist hierbei zunächst zweitrangig, da auch eine Wohnung in einem Wohnblock die Wärmebedarfskriterien eines Niedrigenergiehauses erfüllen kann. Ein freistehendes Haus braucht da eine aufwendigere Planung bei den baulichen Maßnahmen, allein schon durch die große Oberfläche, die im schlimmsten Fall unglaublich viel Energie verliert.

Grundlage dieser Bewegung in Richtung minimiertem Energieverbrauch auf baulicher Ebene ist die Energiesparverordnung. Sie ist Teil des deutschen Baurechts und gilt für alle Gebäude, die überwiegend zum Wohnen genutzt werden und die mehr als vier Monate im Jahr beheizt werden.
Die Verordnung sieht vor, im Jahr 2009 den Energieverbrauch für Wasser und Heizung um durchschnittlich 30 % zu senken. Die EnEV basiert auf dem Energieeinspargesetz, welches Bauherren Anforderungen zum effizienten Betriebsenergieausgleich vorschreibt.

Faktor Jahresprimärbedarf

er wichtigste Faktor in der Berechnung der Energiebilanz ist der Jahresprimärbedarf in Abhängigkeit von der Kompaktheit des Gebäudes. Bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs spielt nicht nur der Endenergiebedarf für Heizung und Wasser eine Rolle, sondern auch die Verluste, die während der Gewinnung der Energie aus der Wärmequelle entstehen.

Die Wärmedämmung in Ihrer Immobilie steigert nicht nur Ihr Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden, sie spart auch Energie und damit Kosten und erhöht den Wert Ihrer Immobilie. Da die Investitionen aber auch eine Menge Geld kosten, gibt es zahlreiche staatliche Förderungen in Form von Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen an.

In den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeinsparung gibt es mehr als 200 öffentliche Förderprogramme. Durch diese Förderungen zahlen sich Ihre umweltfreundlichen Investitionen wirtschaftlich gesehen nach einigen Jahren wieder aus.
 


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