Pultdach
Anders als viele bekannte Dachformen wie das Satteldach oder das Walmdach besteht das Pultdach aus nur einer Dachfläche. In der Regel findet man Pultdächer auf Gebäuden mit zwei Vollgeschossen. Die untere Kante des Daches bildet die Traufe, die höher liegende Kante den First.
Im Gegensatz zum Flachdach ist die Dachfläche eines Pultdachs geneigt. Die Neigung ist meist recht flach, kann aber auch eine höhere Steigung haben. Pultdächer haben den Vorteil, dass es im Obergeschoss keine bzw. nur eine Dachschräge gibt, die deutlich kleiner ist als bei anderen Dachformen wie dem Satteldach.
Da die gesamte Dachfläche direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, bietet sich ein Pultdach außerdem für die Installation von Solarkollektoren an. Des Weiteren ist es eine kostengünstige Alternative zu anderen, weniger einfachen Dachformen. Ein Pultdach mit einem runden Grundriss, wie man ihn z.B. bei Türmen vorfindet, bezeichnet man als Ringpultdach.

