Leichtbau

Der Begriff Leichtbau beschreibt eine Bauweise, bei der bestimmte Baustoffe zum Einsatz kommen, damit eine möglichst große Einsparung an Material erfolgt und das Gewicht der tragenden Konstruktion so stark wie möglich reduziert wird. Aus diesem Grund sind die Wände bei der Leichtbauweise in der Regel dünner als bei Gebäuden, die anders konstruiert wurden. Die Tragfähigkeit soll dabei natürlich beibehalten werden.

Baustoffe, die beim Leichtbau häufig Verwendung finden, sind solche mit vergleichsweise geringem Gewicht, z.B. Leichtbeton und Leichtmetall. Im Allgemeinen gilt ein Bauteil dann als „leicht“, wenn seine Masse 100kg pro Quadratmeter nicht übersteigt.

Neben verbindlichen Vorschriften zur Tragfähigkeit sind trotz Materialeinsparungen auch beim Leichtbau die Regelungen zum Wärmeschutz zu befolgen, was hier oft schwieriger ist als bei anderen Bauweisen.

Die Leichtbauweise ist besonders im Fahrzeugbau sowie in der Luft- und Raumfahrt verbreitet, wo die Gewichtsreduzierung Einsparungen beim Treibstoff und somit deutliche finanzielle Vorteile mit sich bringt. Im Gebäudebau ist die Leichtbauweise vor allem in der Industrie von Vorteil und dementsprechend beliebt.