Laminat

Ein Laminat ist ein aus mehreren Schichten zusammengefügter Stoff. Unter „laminieren“ versteht man ganz allgemein das Überziehen mit einer Schutzschicht. Die unterschiedlichen Schichten können aus verschiedenen Materialen bestehen, außen ist dabei stets die Schutzschicht, so zum Beispiel auch beim Personalausweis.

Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Laminat allerdings meist den Laminatboden. Dieser Fußbodenbelag ist eine günstige Alternative zum Parkett und besteht aus einer Trägerplatte aus einem Holzwerkstoff, dem bedruckten Dekorpapier und einer schützenden Schicht, die meist aus Melaminharz besteht. Eine Gegenzugschicht sorgt dafür, dass sich das Laminat nicht verziehen kann.

Besonders beliebt ist das sogenannte Klick-Laminat. Hier ist kein Leim erforderlich, um die Paneele miteinander zu verbinden. Stattdessen können sie mithilfe des Klicksystems ganz einfach zusammengesteckt werden. Neben der einfachen und schnellen Verlegung hat dies auch den Vorteil, dass der Bodenbelag bei Bedarf einfach wieder abgebaut werden kann.


Die eigenen vier Wände sollen nicht nur groß und attraktiv geschnitten sein – wer ein Haus baut, der möchte ein warmes und behagliches Heim, in dem er an kalten Tagen gut aufgehoben ist. Eine ausreichende Wärmedämmung ist dazu absolut notwendig. Sie reduziert den Verlust von Wärmeenergie und senkt so die Heizkosten. Gleichzeitig steigt der Wert der Immobilie und die Bausubstanz des Gebäudes wird geschützt. Genug Gründe also, um für eine gute Wärmedämmung innen sowie an der Außenfassade zu sorgen – denn eine schlechte Dämmung bedeutet nicht nur frieren. An kalten Wänden setzt sich eine hohe Luftfeuchtigkeit ab, die selbst die beste Heizung nicht vertreiben kann. So bildet sich ein idealer Nährboden für Schimmelpilze, die die Gesundheit in großem Maß gefährden können.

Die Frage, was gedämmt werden soll, lässt sich leicht beantworten: Eigentlich alles. Indem Bauteile wie das Dach, Fenster, Außenwände und der Keller eine ausreichende Wärmedämmung erhalten, entsteht eine Art schützender Mantel um das Haus, der nicht nur wärmt, sondern auch noch Geld spart – Heizkosten senken durch Wärmedämmung. Im Zuge der zunehmenden Relevanz von energieeffizientem Bauen wird diese in einigen Fällen sogar gefördert, zum Beispiel von der staatlichen KfW-Bank.

Wärme ist allerdings nicht das einzige, was innerhalb der eigenen vier Wände gehalten werden soll. Auch eine Schalldämmung ist unverzichtbares Element eines attraktiven Zuhauses. Nicht nur in Wohnungen stört es, wenn der Nachbar mal eine etwas lautere Party veranstaltet, eine ausreichende Schalldämpfung gibt auch Hausbesitzern die Freiheit, sich nicht immer so ruhig wie möglich verhalten zu müssen. Häufig besteht die Dämmung einfach aus schallreflektierenden Hindernissen wie eine Wand oder ein Vorhang. Vor allem für die schallisolierte Trennung von Wohnungen und Außenwänden sind jedoch meist besondere Maßnahmen nötig. Während Massivbauwände einen ausreichenden Schallschutz hervorbringen können, müssen Leichtbauwände durch einen mehrschichtigen Aufbau oder Zwischenschichten gedämmt werden. Auch eine ausreichende Trittschalldämmung ist sehr wichtig, denn jedem Schritt aus dem Zimmer ein Stockwerk höher lauschen zu müssen, ist alles andere als entspannend.