Fundament und Wände
Das Fundament bzw. die Gründung ist im wahrsten Sinne des Wortes die Basis des Gebäudes, denn sie bildet den Übergang vom Boden zum Bauwerk, sämtliche Hausaufbauten ruhen auf dem Fundament. Mit einer Gründung soll zudem verhindert werden, daß die durch das Bauwerk verursachten Belastungen den Boden zu stark verformen und das Gebäude beschädigt wird. Je nach Tragfähigkeit des Bodens sind dabei unterschiedliche Varianten geeignet.
Grundsätzlich müssen Gründungen frostsicher ausgelegt sein, d.h., die Fundament-Oberkante sollte mindestens 80 Zentimeter unter der Baugrubenoberkante liegen. Erst in einer solchen Tiefe ist sichergestellt, dass Minusgrade das Fundament nicht erreichen und eventuell beschädigen.
Wenn der Boden nicht tragfähig genug ist oder die auf das Fundament drückende Baulast zu hoch ist, sollte immer eine Fundamentplatte gewählt werden. Diese aus Stahlbeton gefertigte Platte, die sich speziell für Bauten ohne Keller eignet und dadurch deutlich kostengünstiger ist, verteilt die Lasten gleichmäßig auf die gesamte Grundfläche. Bei Grundstücken mit hohem Grundwasserpegel sollte allerdings der Einbau einer Stahlbetonwanne geprüft werden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
Die verschiedenen Fundament-Arten:
Streifenfundamente übernehmen die Last der auf ihnen erbauten tragenden Wände. Nichttragende Wände werden dagegen meist direkt auf der Bodenplatte errichtet.
Einzelfundamente werden vor allem für einzelne Stützen oder kleinere Bauwerke wie Gartenhäuser benutzt.
Plattenfundamente werden bei besonders hohen Belastungen benötigt. Dabei wird die gesamte Bodenplatte als Gründungsplatte ausgeführt.
Äußere Kellerwände
Die äusseren Kellerwände haben eine entscheidende Funktion für das Haus: Sie müssen von aussen eindringendes Wasser abhalten und dem einwirkenden Druck des Erdbodens standhalten. Es empfiehlt sich daher, die Kellerwände aus widerstandsfähigem Material wie Beton oder Mauerwerk herzustellen.
Kellerwände aus Beton gelten als außerordentlich druckfest und tragfähig und werden deshalb besonders häufig gebaut. Speziell für Hanglagen mit dem dort seitlich einwirkenden Erddruck sind Betonwände ausserordentlich gut geeignet. Zudem schirmen sie gut gegen Feuchtigkeit und Kälte ab. Das Eindringen von aufsteigendem Wasser wird mit einem in der Mitte der Wand angebrachten Fugenband verhindert.
Das Verwenden von Mauerwerk kann unter bautechnischen Aspekten problematisch sein, da bei der Wandstärke auf diverse statische Gegebenheiten und Erfordernisse geachtet werden muss. Den Schutz vor Witterungseinflüssen übernimmt beim Mauerwerk ein Aussenputz mit Anstrich, das Eindringen von Wasser wird durch Sperrschichten verhindert.
- tecalor – innovative und moderne Umwelttechnologie: [mehr]
- Schüco – Systementwickler für Solarstrom und Solarwärme: [mehr]
- Solarthermie – Heizung und Warmwasser durch Sonnenenergie: [mehr]
- Heizung, Zähler und Heizkostenabrechnung: [mehr]
- Zellulosedämmstoff: [mehr]
- Akkubohrschrauber: [mehr]
- Gute Qualität bringt vielversprechende Leistung: [mehr]
