Markise: der perfekte Sonnenschutz

Markisen sind ein gern genutzter Sonnenschutz für Balkone, Terassen oder Wintergärten. Vor allem im Sommer, wenn die Wohnung durch einfallendes Sonnenlicht stark aufgeheizt wird, ist ein effektiver Sonnenschutz von Nöten. Markisen spenden den gewünschten Schatten, da sie das Sonnenlicht erst gar nicht in die Wohnung lassen.

Sonnenschutz durch Markisen

 

Markisen richtig anbringen


 

Sichtschutz und Sonnenschutz mit Markisen

Aber nicht nur in der Wohnung soll es angenehm kühl bleiben. In den Frühlings- und Sommermonaten werden Balkons und Terassens wieder gerne für verschiedenste Aktivitäten genutzt, sei es zum Relaxen, Kaffee trinken oder essen. Damit Sie die Zeit im Freien aber auch optimal geniessen können, brauchen sie den richtigen Schutz vor der Sonne - am besten mit einer Markise!

Markisen gibt es allerdings in verschiedensten Formen, Farben, Größen und Arten. Bevor Sie sich für eine entscheiden, sollten Sie Ihre Bedürfnisse genau kennen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Markisenformen vor:

Die Korbmarkise besteht aus einem dreieckigen oder zum Viertelkreis gebogenen Gestell und ist mit einem Markisentuch überspannt. Diese recht einfache Art einer Markise findet man meist über Eingangsbereichen und Fenstern von Geschäften oder Cafés, wo sie neben ihren schützenden Funktionen auch als Werbeträger dient. In bestimmten Regionen wird sie aber auch von privaten Verbrauchern genutzt. Dank ihrer gebogenen Form trotzt sie auch hohen Belastungen durch Wind und Regen.

Wintergartenmarkisen werden, wie ihr Name schon verrät, zur Beschattung von Wintergärten genutzt. Damit das Tuch nicht in ein gefährliches Wippen gerät, wird es mit Hilfe seitlicher bzw. unten angebrachter Schienen geführt.

Die Fallarmmarkise wird hauptsächlich zur Beschattung von Fenstern und kleineren Balkonen eingesetzt. Sie besitzt zwei seitlich angebrachte Ausfallarme, die das Fallrohr halten und halbkreisförmig nach unten führen. Konstruktionsbedingt liegt die maximale Breite einer solchen Markise bei 4 Metern, da sie bei größeren Breiten instabil wird. Für Terrassen sind Fallarmmarkisen weniger geeignet, da die Fallarme ein Begehen erschwert.

Fallmarkisen werden dagegen durch seitlich angebrachte Schienen senkrecht nach unten geführt. Dabei reicht das Gewicht des Ausfallprofils aus, um das Tuch nach unten zu ziehen.

Markisoletten sind eine Kombination aus Fallmarkisen und Fallarmmarkisen. Das Markisentuch fährt aus seiner Endposition zuerst senkrecht nach unten aus, ehe es durch die seitlichen Armeausgefahren wird.

Bei der Gelenkarmmarkise wird das Markisentuch durch meist zwei Arme von der Tuchrolle weggedrückt, was einen fast waagerechten Ausfall des Markisentuches ermöglicht. Wenn die Markise nicht für den Schutz vor Regen ausgelegt ist, muss sie bei Regen oder starken Wind eingefahren werden. Speziell für Regen ausgelegte Markisen garantieren einen geregelten Wasserablauf auch bei einem geringen Neigungswinkel von 15°.