Mehr Wohnkomfort durch Innentüren
Türen gehören zu den am intensivsten beanspruchten Bauelementen in Haus und Wohnung. Unzählige Male am Tag werden sie geöffnet oder geschlossen und bei „dicker Luft“ auch mal gerne geräusch- und schwungvoll zugeschlagen – es ist also sinnvoll, ein passendes und ausreichend stabiles Material für die Innentür auszuwählen.

Außer ihrer grundeigenen Aufgabe der Raumtrennung erfüllen Innentüren eine Reihe weiterer sinnvoller Funktionen. So verhindert eine zugesperrte Innentür nicht nur die Verbreitung ungewollter Gerüche aus der Küche, sondern dämmt auch Schall sehr zuverlässig.
Wohnungen sind Teil des Wohnambientes
Mit der Wahl einer geschmackvollen Tür können Sie zudem das Wohnambiente und Erscheinungsbild Ihrer Wohnung verbessern. Dabei hat der Hausherr die Auswahl zwischen verschiedensten Formen, Farben und Modellen von Türen, sodass ganz sicher für jeden Geschmack - und natürlich jeden Geldbeutel – etwas dabei ist.
Die günstigsten Innentüren bekommen Sie in den hiesigen Baumärkten schon ab etwa 60 Euro. Auf der Jagd nach Tür-Schnäppchen sollten sie allerdings auf ein gewisses Maß an Qualität achten, da sich die Türblätter oftmals nach nur wenigen Jahren verziehen und eine Sanierung oder den Kauf einer neuen Tür notwendig machen. Das Sparen am falschen (Tür-)Ende könnte so nach hinten losgehen.
Die Größe und Breite von Innentüren kann variieren, je nach Standort und Aufgabe der Tür. Die normale Breite einer Innentür beträgt dabei 86 Zentimeter. Schmalere Innentüren mit Breiten von bis zu 61 Zentimetern werden vor allem für nicht so häufig genutzte Durchgänge wie zu Abstellräumen und Kammern genutzt, 73,5 Zentimeter breite Türen für Gästetoiletten. Türen, die über eine Breite von 98,5 Zentimetern hinausgehen, müssen in den meisten Fällen extra angefertigt werden.
Türmaterialien
In deutschen Haushalten werden heute immer öfter moderne Stahltüren gewünscht, die nicht nur ein optisches Highlight darstellen sollen, sondern auch ein funktionelles, zum Beispiel als Schall- oder Feuerschutztür. Noch beliebter ist Massivholz wie Fichte oder Eiche oder in furnierter Ausfertigung Holzarten wie Birke, Esche oder Kirschbaum. Solche Holzarten lassen sich besonders gut mit den anderen raumgestaltenden Elementen in Harmonie bringen.
Auch Glas kann als Türmaterial verwendet werden – und das in vielfältiger Form: (farbiges) Spiegelglas, Gussglas, Drahtspiegelglas, Glas mit Drahtgewebe oder Kunststoffgläser können in Wohnräumen eine freundliche Atmosphäre schaffen. Eine weitere, etwas kostengünstigere Alternative sind Kunststofftüren, die aus Hart- oder Weichkunststofffolie und einer Schichtstoffplatte hergestellt wird, die verklebt und verleimt werden.
Der Klassiker: Holztüren
Die beliebteste Tür ist nach wie vor die Tür aus Holz. Mit einem Marktanteil von circa 70 Prozent distanziert sie im privaten Wohnungsbau alle Konkurrenten klar und deutlich. Insbesondere helle Holzarten wie Ahorn, Buche oder Birke kommen dabei zum Einsatz. Ihr Vorteil ist, dass sie auch schmale Durchgänge und kleine Zimmer optisch größer wirken lässt als bei dunkleren Holzarten.
Raumsparende Schiebetüren
Schiebetüren nehmen beim Öffnen keinen Platz weg und eignen sich daher besonders für kleine Räume oder enge Flure. Darüber hinaus können sie als unauffälliger Übergang zwischen zwei Räumen genutzt werden und schaffen so eine offene, freundliche Atmosphäre. Praktisch: Fast jede Tür kann mit geeigneten Gleitvorrichtungen zur Schiebetür umfunktioniert werden. Das ist sowohl in einflügeliger als auch in zweiflügeliger Form möglich. Außerdem kann eine Schiebetür entweder vor der Wand montiert werden oder in die Wand hinein, in sogenannte Mauertaschen laufen. Einziges Manko: Schiebetüren sind als notwendige Ausgangstüren nicht zulässig, da sie bei Gefahr den Fluchtweg versperren.
