Wohnen unterm Dach: der Dachboden
Wohnen unter dem Dach ist Wohnen auf hohem Niveau. Nicht nur, dass man hier dem Himmel viel näher ist als im Rest des Hauses, die Besonderheiten eines Dachbodens durch schräge Dachflächen, freiliegende Balken und große Fensterflächen finden immer mehr Anhänger.

Bis aus der Rumpelkammer attraktiver Wohnraum wird, sind etliche Dinge zu beachten.
Der zusätzliche Wohnraum kann in vielfältiger Art und Weise genutzt werden. Statt einer vermoderten Rumpelkammer sind hier bunte Kinderzimmer, moderne Arbeitszimmer oder helle Hobbyräume denkbar, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Für die Planung und Nutzung des Dachbodens müssen Sie einige grundlegende Dinge beachten. Eine gründliche und gewissenhafte Vorbereitung ist dabei die Vorraussetzung für einen gelungenen Dachausbau.
Genehmigungen
Bevor man allerdings tief in die Planung einsteigt, sollte zuerst geklärt werden, ob bestimmte baurechtliche Bestimmungen beim Ausbau des Dachstuhls einzuhalten sind. Die dafür nötigen Informationen und eventuell nötigen Genehmigungen bekommt man beim zuständigen Bauamt. Die Beamten sind zudem der erste Ansprechpartner in Sachen Antrag auf Nutzungsänderung.
Nutzung
Sind alle behördlichen Hürden überwunden und Genehmigungen erteilt, können die Planungen guten Gewissens verfeinert werden. An vorderster Stelle sollte dabei die zukünftige Nutzung stehen. Dabei geht es weniger um eine genaue Raumaufteilung, sondern um grundlegende Dinge wie eine mögliche Vermietung oder eine abgetrennte Wohnung für den erwachsenen Nachwuchs. Wichtig ist auch eine genaue Kalkulation der zusätzlichen Kosten, da zusätzlicher Wohnraum zum Beispiel weitere Anschlüsse für Küche oder WC nach sich zieht.
In der späteren Feinplanung für die Nutzung des Dachbodens als Wohnraum sind etliche weitere Dinge zu beachten. Zum einen sollten nach der DIN 5034 die Fensterbreite knapp 55 Prozent der Raumbreite ausmachen, damit genug Sonnenlicht in die Räume fallen kann. Ohne ausreichend Tageslicht stellt sich keine Wohlfühlatmosphäre ein, zuviel Sonne führt unter dem Dach aber leicht zu saunaähnlichen Zuständen. Sie sollten also immer auch an die Möglichkeit der Verschattung mittels Rollos oder Jalousien denken.
Planung verfeinern
Sind alle ursprünglichen Hürden genommen, kann es an die genaue Planung der Räume gehen. Dazu sollte eine Zeichnung der Raumaufteilung angefertigt werden, die zudem alle notwendigen Anschlüsse für Strom und Wasser berücksichtigt.
Eine ausreichende Dämmung ist notwendig
Wohnungen direkt unter dem Dach haben die Eigenschaft, sich speziell im Sommer schnell stark aufzuheizen. Eine ausreichende Dämmung des Dachstuhls ist deshalb zwingend notwendig. Vorher sollte allerdings das Dach noch auf Dichtheit überprüft werden, damit es nicht später zu unschönen Überraschungen kommt.

Traumhafter Wohnraum unter dem Dach.
Die Dämmung selber sollte im Idealfall aus einer Dampfsperre und Dämmmaterial bestehen. Eine bereits vorhandene Dämmung braucht nicht in jedem Fall entfernt werden, wenn genügend Raum vorhanden ist, lässt sich die neue Dämmung auch auf die bereits vorhandene aufbringen.
Fußboden ausbauen
Damit die Wohnung unterm Dach richtig gemütlich wird, benötigt sie eine geeignete Fußbodenkonstruktion. Grundsätzlich sollte dabei auf eine ausreichende Trittschalldämmung und eine ebene Fläche geachtet werden.
Wohnen unter dem Dach ist Wohnen auf hohem Niveau. Nicht nur, dass man hier dem Himmel viel näher ist als im Rest des Hauses, die Besonderheiten eines Dachbodens durch schräge Dachflächen, freiliegende Balken und große Fensterflächen finden immer mehr Anhänger. Der zusätzliche Wohnraum kann in vielfältiger Art und Weise genutzt werden.
