Sachsen-Anhalt hat zweifellos etliche schöne Ecken zum Wohnen. Da wäre zum Beispiel der Harz, ein sich über mehrere Bundesländer erstreckendes Mittelgebirge mit zahlreichen sehenswerten Städten oder die Magdeburger Börde, die zudem noch genug Platz zum Bauen bietet. Dass dies immer weniger Bauherren auch wirklich tun, hat demnach andere Gründe. So gilt das Bundesland als eines der wirtschaftlich schwächeren in Deutschland, was sich zum Beispiel auch in der Arbeitslosenstatistik niederschlägt – und eben in den Statistiken zur Fertigstellung von Wohnbauten. So wurden in dem von der Fläche her recht großen Bundesland im Jahr 2008 gerade mal 1.687 neue Wohngebäude fertiggestellt, ein Wert, der nur noch von vier anderen Bundesländern unterboten wurde. Wer die Investition dennoch gewagt hat, wird gleich mit mehreren Vorteilen belohnt. So stellt Wohneigentum immer auch eine Art Altersvorsorge dar, schließlich braucht man von der Rente keine Mieter mehr abzweigen. Zudem ist eine Immobilie in den allermeisten Fällen auch eine inflationssichere Wertanlage. Neubauten haben zudem den Vorteil, einerseits den individuellen Vorstellungen des Bauherrn zu entsprechen sowie die neuesten Standards zu erfüllen.
Die wichtigsten und größten Städte in Sachsen-Anhalt sind Halle (Saale), Magdeburg, Dessau-Roßlau.