Hessen leidet, wie etliche andere Bundesländer auch, unter einem bemerkenswerten Rückgang der Neubautätigkeit. Besonders betroffen ist davon der Wohnungsbau, wie die Statistik der Wohnneubauten verdeutlicht. Wurden 2007 in Hessen noch 7.607 Neubauten errichtet, waren es ein Jahr später nur noch 5.940. Die Gründe, warum die Bauunternehmen in Hessen nur noch wenig neue Wohnungen bauen, sind vielschichtig. Zum einen ist es um die wirtschaftliche Lage in vielen Ecken des Landes nicht zum besten bestellt, weshalb es sich viele potentielle Hausbauer genau überlegen, ob sie eine solch große und langfristige Investition wagen, zum anderen sind auch die Preise für Neubauten oft deutlich über dem Budget. Dennoch kann es sich auf Dauer gesehen trotzdem lohnen, ein Eigenheim zu bauen. Speziell dank der strengen Vorschriften zur Energieeffizienz erweisen sich Wohn-Neubauten oft als wahre Sparwunder, was den Energieverbrauch angeht. Dank moderner Heiztechnik und guter Wärmedämmung liegt der Verbrauch von Heizenergie deutlich unter denen von Bestandsbauten, mit moderen Elektrogeräten lässt sich zudem noch einiges an Strom sparen.
Die wichtigsten und größten Städte in Hessen sind Frankfurt am Main, Wiesbaden, Offenbach am Main, Darmstadt (Stadt), Kassel.